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Mond & Schlagzeug

1972 betrat Astronaut Charlie Duke als 10. Mensch den Mond und hinterliess dort ein Foto seiner Familie. Der Berner Fotograf Rob Lewis hat Duke den Film Lunar Tribute gewidmet, wozu Jazz-Schlagzeuger Jojo Mayer den Soundtrack beigesteuert hat. Es gebe durchaus Parallelen zwischen einem Mondflug und einer Schlagzeugimpro, sagt Mayer.

Zum ganzen Beitrag für Radio RaBe gehts hier

«Lunar Tribute» wird am Sonntag 23. und Montag 24. Juni 2019 um 19 Uhr in der Dampfzentrale gezeigt, im Anschluss an die Filmvorführung gibt am Sonntag Charlie Duke ein öffentliches Interview, am Montag spielt Jojo Mayer ein Solokonzert.

Stammtischparolen kontern

Was tun, wenn man gegen schroffe Stammtischparolen nicht ankommt? Ein Crashkurs beim Theaterfestival AUAWIRLEBEN schafft Abhilfe.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist stammtisch-1024x768.jpg

«Und dann kommen diese Afrikaner in die Schweiz, und wir müssen für sie bezahlen. Alles faule Simulanten. Nur klauen, Drogen verkaufen und unsere Weiber anmachen. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!» Es sind harsche Worte, welche an diesem Vorabend in der Grossen Halle der Reitschule fallen. Ernst gemeint sind sie nicht, sondern Teil eines Rollenspiels, das im Rahmen eines Crashkurses mit dem Titel «Argumentieren gegen Stammtischparolen» stattfindet.

Den ganzen Beitrag in Der Bund (16.5.19) gibts hier zu lesen

Der Elefant von Murten

Im Juni 1866 machte ein US-amerikanische Wanderzirkus in Murten Halt. Mit im Gefolge waren auch ein männlicher und ein weiblicher Elefant. Der Bulle tötete in den frühen Morgenstunden seinen Wärter, danach kam es zu einer wilden Verfolgungsjagd quer durch Murten. Schlussendlich gelang es den Bürgern, den Elefanten durch den Bau von Barrikaden in einer Sackgasse einzukesseln, dort wurde er mit einer Kanon erschossen.

Die Theatergruppe Vor Ort hat den kuriosen Ereignissen rund um den Elefanten von Murten nun ein gleichnamiges Stück gewidmet. Diese läuft ab Samstag 13. April im Berner Stadttheater.

Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Lieber Prof. Dr. Ris

Wir haben kürzlich ordeli zusammen geflucht, gellen Sie. Oder besser gesagt, Sie haben mir Auskunft gegeben über die Geschichte des Fluchens. Das war ungemein spannend, herzlichen Dank noch einmal dafür. Hier meine drei wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch:

1. Fluchen ist ein notwendiges Ventil, mit dem wir aufgestaute Emotionen abbauen können. 2. Wenn wir jemanden anranzen oder beleidigen, bedienen wir uns gerne Vertreter aus dem Tierreich oder aus den Themenfeldern Krankheit, Fäkalien, Sexualität oder Religion. Zur Illustration: Mit «Gopferteli, du Dünnschissgurgler-Schnäbichätscher-Schafsecku-Siech!» hätte man gleich alle Kategorien abgedeckt und zudem jemanden höchst effektiv und klangvoll zur Schnecke gemacht. Damit will ich jetzt aber keinesfalls andeuten, dass Sie sich eines solchen Vokabulars bedienen würden, Herr Ris.

Die ganze Kolumne in Der Bund (9.4.19) gibst hier zu lesen.

55 Shades of Gay

In seiner unterhaltsamen, politisch unkorrekten und provokativen Posse «55 Shades of Gay» beleuchtet der kosovarische Schriftsteller Jeton Neziraj die Situation der LGBT-Community auf dem Balkan. Diese hat nachwievor einen schweren Stand. Sie hätten im Kosovo für die Aufführung ihrer Komödie viel Lob erhalten, sagt Jeton Nezirai, aber auch Todesdrohungen.

Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Liebe Züri West

Ihr werdet wohl kaum damit gerechnet haben, als ihr anno 1984 in irgendeinem popeligen Übungsraum eure ersten gemeinsamen Akkorde schrummeltet, dass ihr 35 Jahre später Gast bei eurer eigenen Tribut-Nacht sein würdet, gellet. Ich nehme an, dass euch der letzte Freitag im ausverkauften Dachstock der Reitschule ein Wechselbad der Gefühle beschert hat. Ein bisschen stolz seid ihr ja hoffentlich schon gewesen – welche Band wäre das nicht, wenn sich rund 30 Musiker und Musikerinnen zusammentun, um einem Tribut zu zollen?

Die ganze Kolumne in der Bund (19.3.) gibts hier zu lesen

Workshop Medienpromotion

Ein Workshop für Musiker*innen & Bands, die sich besser verkaufen wollenworkshop

Was ist Medienpromotion, was ist Marketing? Wie funktionieren die Mechanismen im Kulturmedienmarkt? Wie denkt eine Musikredaktorin? Was macht eine gute Bio aus? Wie erhöhe ich meine Chancen, am Radio gespielt zu werden? Was ist mein Image? Wie provoziere ich die Interview-Fragen, die ich beantworten will?

Fragen wie diese gehen wir am 21.11.18, 18:30 – 20:30 Uhr im Workshop Medienpromotion von Sonart Musikschaffende Schweiz  unter der Leitung von Frau Feuz an, und zwar in der Stube im Progr.

«Die Tanzwelt bereichern»

Seit 20 Jahren bringt der Verein Beweggrund Menschen mit und ohne Behinderung im Tanz zusammen. Die Rahmenbedingungen hätten sich verbessert, viel zu tun gebe es trotzdem noch.

beweggrund

Als wir vor 20 Jahren begannen, waren wir Exoten.» Susanne Schneider ist Mitbegründerin des Vereins Beweggrund, der sich seit 1998 für den inklusiven Tanz einsetzt. Ziel von Beweggrund ist es, ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in kulturellen Projekten zu schaffen. «Menschen mit Behinderungen gehören einfach zu unserer Gesellschaft und sind auch als Künstler wesentliche Stimmen», sagt Susanne Schneider.

Die 52-Jährige hat selber Tanz studiert und den Hochleistungsdruck, der in dieser Szene herrscht, am eigenen Leib erfahren. «Das Bein muss möglichst nahe zum Ohr.» Als sie dann in England bei einer Aufführung der Candoco Dance Company einen Tänzer ohne Beine gesehen habe, sei es ihr wie Schuppen von den Augen gefallen, dass es doch noch viel mehr Ausdrucksmöglichkeiten gebe. «Menschen, die aus dem Rahmen fallen, bereichern die Tanzwelt», sagt Schneider.

Zum ganzen Text in Der Bund vom 24.5.18 gehts hier

Dreifacher Feuzberger

Bildschirmfoto 2018-01-15 um 19.02.10Was macht eigentlich die Feuz genau?! Die Pause auf diesem Kanal hat einen guten Grund, werte Leserschaft. Skifahreren könne man ja im Hause Feuz, Schlöfeln aber wohl nicht, stellte der Arzt in der Notaufnahme lakonisch fest. Wo er recht hat, hat er recht und ein dreifache Feuzberger wird es wohl nicht so schnell ins Programm der Schlöfli-Elite schaffen. Item.

Es stehen ein paar spannende Veranstaltungen an, die man auch mit Gips absolvieren kann. So tut Frau Feuz nächste Woche im Cabaret Voltaire bei Icon Poet mit. Und außerdem geht es dieses Jahr am 3. Februar wieder auf Clubsafari. Mehr dazu in Bälde auf diesem Kanal.

Herzlichst,
euere Frau Feuz