«Immer und ewig»

Auch wenn seine Frau vom Hals abwärts gelähmt sei, gehöre diese deswegen doch nicht in ein Pflegeheim, sagt Niggli Bräuning. Seit rund 20 Jahren und mit sehr viel Hingabe pflegt der fast 70-jährige seine Frau Annette, welche an Multipler Sklerose erkrankt ist. Nebenbei hat er einen Bus zu einer fahrenden Minipflegestation ausgebaut, damit er mit Annette auch auf Reisen gehen kann.

Die Geschichte von Niggli und Annette steht im Zentrum von «Immer und ewig», dem Dokumentarfilm von Fanny Bräuning, welcher kürzlich bei den Solothurner Filmtagen mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurde. Zu recht, denn Bräunings Film ist ein berührendes und vielschichtiges Porträt über ein aussergewöhnliches Paar.

Wie Putin den Kreml einnahm

Bei der traditionellen Neujahresansprache am 31.12.1999 erlebte die russische Bevölkerung eine Überraschung: Der amtierende Präsident Boris Jelzin war zurückgetreten, an seiner Stelle wandte sich ein gewisser Wladimir Putin an die Nation. Boris Jelzin hatte die Staatsgeschäfte vorläufig an den ehemaligen Leiter des KGB übergeben, drei Monate später wurde Putin dann definitiv zum neuen Staatsoberhaupt Russlands gewählt.
Die Ereignisse rund um den Machtwechsel hat der ukrainische Filmemacher Vitaly Mansky aus nächste Nähe mitverfolgt. In seinem Dokumentarfilm «Putin’s Witnesses» beleuchtet er die Geschehnisse im Kremel während rund eines Jahres nach Putins Machtübernahme. Zum ganzen Beitrag für Radio RaBe gehts hier.