Sounds! Story: Free & Virgin

Ab 1971 holte die Zürcher Konzertagentur Free & Virgin Bands wie Metallica, The Clash und die Toten Hosen zum ersten Mal in die Schweiz, obwohl hier die Metal-, Punk- und Indie-Szene noch in den Kinderschuhen steckte. Eine wilde Geschichte!

Hier gehts zum Podcast für SRF3 Sounds! Story

Die 40-jährige Geschichte von Free & Virgin ist zum einen die Geschichte von Musikfans, die mit viel Enthusiasmus und Pioniergeist Bands in die Schweiz holten, die später einmal Musikgeschichte schreiben würden. Free & Virgin Shows waren berüchtigt: Da kam es auch mal zu Schlägereien, der Club brannte oder Metallica wurden kurzerhand in die Garderobe eingesperrt. Gleichzeitig ist es auch die Geschichte eines unabhängigen Veranstalters, wie er im heutigen globalisierten Musikmarkt nicht mehr existieren könnte.

«Simpel, aber nicht schäbig»

Der werte Herr Burkhalter hat sich im Vorfeld der MONOFONES-Plattentaufe in Bern unser neues Album «Loud & Lousy» angehört und sich ausgiebig mit mir darüber unterhalten. Was für eine schöner Text dabei herausgekommen ist! Zu lesen gibts ihn hier.

Wer die Plattentaufe in Bern verpasst hat: zum Vorverkauf für die Plattentaufe Zürich am Freitag 29. April @ Helsinki Klub gehts hier.

Neue Platte von The Monofones

Am 21.1.22 erscheint das 6. Album von THE MONOFONES, wir freuen uns sehr! Das Schmuckstück heisst «Loud & Lousy» und kann im Plattenladen deines Vertrauens oder hier vorbestellt werden.

Selbtsverständlich wollen wir dann auch wieder Live-Shows spielen, sobald diese donnerwetters Pandemie Geschichte ist. Weil unsere Bühnenpräsenz unterirdisch sei, wie unser Manager behauptet, hat er uns in den Tanzunterricht geschickt. Mit, nun ja, durchzogenem Erfolg. Aber schaut selber. Das Video gibts hier.

Herzlich, Eure Frau Feuz

Tommy Vercetti «Patient Null»

Mit «Patient Null» gibt der Berner Rapper Tommy Vercetti eine EP heraus, auf der er seinem Kerngeschäft nachgeht: der Kapitalismus- und Sozialkritik. Aber nicht nur.

«Die Live-Band hat meinem Flow gut getan», sagt Tommy Vercetti (Bild: Janosch Abel)

Dieses Jahr wird auf allen Radio- und TV-Kanälen der 30. Geburtstag des Schweizer Raps gefeiert. «Ich bin erschreckend lang dabei», sagt Simon Küffer und lacht. Zwölf Jahre alt war er, als er mit derjenigen Musik in Berührung kam, die von der anderen Seite des Atlantiks nach Europa schwappte, und es sollte nicht lange dauern, bis Küffer seine eigenen Reime zu zimmern begann.

Bis heute hat der 40-Jährige unter dem Namen Tommy Vercetti eine ganze Menge Mixtapes herausgegeben, in verschiedenen Kollaborationen mitgewirkt und mit zwei Soloalben die Hitparade gestürmt. Die Geburtstagsfeier zum Schweizer Mundart-Rap habe ihn gerührt, sagt Küffer im Zoom-Meeting. «Ich bin stolz, Teil einer Gruppe zu sein, die mit viel Herzblut etwas geschaffen hat, das Einfluss, Gewicht und Originalität hat.»

Den ganzen Artikel (Der Bund 11.6.21) gibts hier zu lesen

Brummer und Engelsstimmen

Der Kinder- und Jugendchor des Berner Münsters erfreut sich regen Zuwachses. Das liegt auch an den kreativen Arbeitsmethoden des Chorleiter-Ehepaars, wie ein Probenbesuch zeigt.

Foto: Enrique Muñoz García

Die 20 kleinen Löwen sind gerade aus tiefem Schlaf aufgewacht. Sie gähnen ausgiebig, strecken und recken sich, pusten Sand aus dem Fell und versuchen sich dann in gefährlichem Löwengebrüll. Diese Szene spielt sich nicht etwa in einer BBC-Tierdokumentation ab, sondern im Kirchgemeindehaus der Französischen Kirche in Bern. Die Wildkätzchen sind die jüngsten Mitglieder des Berner Münster Kinder- und Jugendchors (BMKJC), alle zwischen sechs und neun Jahren alt, und wärmen mit den Löwenübungen spielerisch Körper und Stimme auf. Die Kinder sind offensichtlich mit Elan und Freude bei der Sache.

Die ganze Reportage gibt’s hier zu lesen.

Bilanz zum Ghost Festival

Welle der Solidarität und 1.2 Mio für Schweizer Musikschaffende dank dem Ghost Festival – wir freuen uns sehr! Das Interview dazu gibts im Tages-Anzeiger.

War das zu verkopft? Inhaltslos? Oder eben genau richtig? Das Konzept des Ghost Festival war auf jeden Fall mutig: Musikfans sollten Tickets für einen Event kaufen, bei dem nichts passieren würde, wo es nichts zu sehen und hören gab. Doch die Idee ging auf: 34’500 Menschen haben letztlich die Solidaritätsaktion unterstützt.

Am Montag konnten die Verantwortlichen hinter dem Festival eine erste Bilanz ziehen und vermelden: 1,2 Millionen Franken wurden allein über den Ticketverkauf eingenommen – der Verkauf von Merchandise läuft noch bis am 14. März. Doch was passiert jetzt genau mit dem ganzen Geld? Und wie profitieren die Künstlerinnen und Künstler davon? Gisela Feuz, Medienkoordinatorin des Festivals, beantwortet die offenen Fragen.

Das ganze Interview zum Ghost Festival (Tages-Anzeiger 4.3.21) gibts hier.