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Mambo Kurt: 20 Jahr Heimorgelgott

Er hat Fanclubs in Tokyo und Rio de Janeiro und steht beim Metal-Festival Wacken vor 45’000 Leuten auf der Bühne und das obwohl er ein Instrument bedient, dass im ersten Moment so gar nicht nach Rock’n’Roll aussieht: eine Heimorgel. Bei RaBe spricht der «Terminator der Alleinunterhalter» Mambo Kurt über seine Heimorgel, Groupies, Lampenfieber und darüber, dass die Welt eine bessere wäre, wenn sie nur aus Metalfans bestehen würde. Zum ganzen Beitrag gehts hier.

Am Donnerstag 18.1.18 ist Mambo Kurt mit seiner 20 Jahre-Geburtstagsshow im ISC zu Gast.

Reise durch Kinolandschaft

Philipp Hartmann ist auf Reise gegangen quer durch Deutschland – stolze 20’000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt. Mit im Gepäck war seine Kamera, besucht hat der 46-jährige Filmemacher insgesamt 66 Kinos ganz unterschiedlicher Natur in städtischen und ländlichen Gefilden. So ist ein filmisches Kaleidoskop entstanden von Filmclubs, Programmkinos und Multiplex-Palästen.  Den ganzen Beitrag zum Film «66 Kinos» bei RaBe gibts hier.

Dreifacher Feuzberger

Bildschirmfoto 2018-01-15 um 19.02.10Was macht eigentlich die Feuz genau?! Die Pause auf diesem Kanal hat einen guten Grund, werte Leserschaft. Skifahreren könne man ja im Hause Feuz, Schlöfeln aber wohl nicht, stellte der Arzt in der Notaufnahme lakonisch fest. Wo er recht hat, hat er recht und ein dreifache Feuzberger wird es wohl nicht so schnell ins Programm der Schlöfli-Elite schaffen. Item.

Es stehen ein paar spannende Veranstaltungen an, die man auch mit Gips absolvieren kann. So tut Frau Feuz nächste Woche im Cabaret Voltaire bei Icon Poet mit. Und außerdem geht es dieses Jahr am 3. Februar wieder auf Clubsafari. Mehr dazu in Bälde auf diesem Kanal.

Herzlichst,
euere Frau Feuz

 

Breakdown of Sanity sagen Tschüss!

Es ist genau 10 Jahre her, dass sich die fünf Herren von Breakdown of Sanity zusammengetan haben. Seitdem ist ihr Unterfangen kontinuierlich grösser geworden, mittlerweile rufen Clubs und Festivals aus den USA, Kanada, Griechenland, Deutschland, Frankreich ja aus aller Welt an, und wollen die Berner Metalcorer buchen. Breakdown of Sanity haben das erreicht, wovon viele andere Berner Bands nur träumen: Ausverkaufte Shows im In- und Ausland vor 10’000 Leuten gehören zur Tagesordnung.
Paradoxwerweise ist der Erfolg einer der Gründe, warum die fünf Herren nun ihre Instrumente an den Nagel hängen. Am 29. Dezember wird im Berner Bierhübeli das letzte Konzert gespielt – die Show ist seit Wochen restlos ausverkauft. Bei RaBe geben die beiden Gitarristen Christoph Gygax und Oliver Stingel Auskunft darüber, warum Breakdown of Sanity am Zenit ihres Schaffens aufhören wollen und blicken zurück auf 10 Jahre Bandabenteuer.

Für Radio RaBe

Too Late Show die 10.

Für alle die, welche es verpasst haben: Geht euch in den Hintern beissen, denn die 10. Ausgabe der Too Late Show im ausverkauften Berner Stadttheater war fantastisch! Allen voran taten mit Franz Hohler, Lisa Catena, Raymond Fein, James Gruntz, Prof. Dr. Christian Kropf und aber natürlich auch Dominik Gysin, Raphael Urweider, Matto Kämpf, Frau Feuz, Kaspar Weiss und Jonathan Loosli. Wers verpasst hat, kann hier Fotis gucken und kauft am besten gleich Tickets für die nächsten beiden Shows vom 6. April und 15. Juni 2018.

Nach der Show ist vor der Show. (Bild: Rob Lewis)

 

Ideengenerator Till Könneker

Die Projekte, welche Till Könneker bis anhin angerissen hat, füllen Ordner. Der 35-Jährige ist nämlich ein wahrer Ideengenerator, der sich in den unterschiedlichsten Bereichen austobt: in Kunst, Kultur, Design, Foto und Literatur. Ausserdem ist der umtriebige gelernte Grafiker Mitbegründer von Apps with Love, einem Unternehmen mit 27 Angestellten, welches in der App-Entwicklung tätig ist und kürzlich bei «Best of Swiss Apps» 14 Awards inklusive dem Master Award abgeräumt hat. Zudem ist Könneker auch der Papa der Too Late Show, Berns erster Late Night Show der etwas anderen Art. Diese geht am Freitag 15. Dezember 2017 im Berner Stadttheater bereits zum 10. Mal über die Bühne. Dass er nur so vor Kreativität sprudle, sei manchmal auch anstrengend, erzählt Könneker im RaBe-Porträt.

Den ganzen Beitrag bei Radio RaBe über Till Könneker gibts hier.

Unplush tanzt «Flipper»

In den 1960er-Jahren steckte der Tierschutz noch in den Kinderschuhen. Dies erfuhr auch Flipper am eigenen Leibe, beziehungsweise die Delfin-Dame Cathy, welche Flipper in der gleichnamigen Serie spielte. Sobald alle Episoden abgedreht worden waren, wurde Cathy ausrangiert und in einen Vergnügungspark in einen viel zu kleinen Wassercontainer abgeschoben. Dort, so die Spekulation ihres ehemaligen Trainers Richard O’Barry, habe sie sich das Leben genommen.

40 Jahre nach dem Ableben von Cathy hat sich nun die Tanzperformance-Gruppe Unplush dieser Thematik angenommen und zeigt am kommenden Wochenende in der Dampfzentrale das Stück «Flipper». Regisseurin und Choreografin Marina Zurbach spricht über die neuste Unplush-Produktion.

Den ganzen Beitrag inklusive Interview mit Richard O’Barry auf Radio RaBe gibts hier.

«Have a Nice Day»

Ein bisschen wie Tarantinos Pulp Fiction, nur gezeichnet. Und genau gleich wie es Pulp Fiction in den Anfängen tat, sorgt auch der Animationsfilm «Have a Nice Day» in gewissen Kreisen für rote Köpfe, wurde der Independentfilm doch in China und Frankreich zensiert. «Have a Nice Day» ist das Werk des chinesischen Künstlers Liu Jian, welcher seine schwarze Komödie in Eigenregie schrieb und über drei Jahre lang alleine daran zeichnete.

Den ganzen Beitrag zu «Have a Nice Day» bei KulturStattBern kann man hier lesen.

Lieber Trauffer, wegen deinem Geissepeter…

Am 6. Dezember veröffentlichte ich bei KulturStattBern einen offenen Brief an den Musiker Trauffer,  und zwar wegen dessen Video zum Song Geissepeter. Der Brief verbreitete sich viral in den sozialen Netzwerken und es gingen zahlreiche Rückmeldungen bei mir ein (und zwar nicht nur von Frauen), die sich für den Brief und die Art und Weise, wie er verfasst worden war, bedankten. Bloss eine Antwort ist bis heute ausgeblieben: die von Trauffer selber. Schade.

Lieber Trauffer,
ich bin zufälligerweise letztes Wochenende auf dein neues Video «Geissepeter» gestossen. Ich finde es, nun ja, suboptimal. Wie ich dann herausgefunden habe, hat sich auch Teleclub-Moderatorin Gülsha Adilji darüber geärgert und dies lautstark kund getan. Dass sie daraufhin in den Kommentarspalten übelst rassistisch und sexistisch beleidigt wurde, ist nicht okay. Das siehst du bestimmt auch so. Und dass ein bekannter SVP-Politiker sich dahingehend äusserte, dass die Meinung dieser «veganen nicht autofahrenden linken Journalistin» ja wohl keinen interessiere, ist schlichtweg grotesk, weil komplett zusammenhangslos. Aber item, dafür kannst du ja nichts.

Ich habe dich bis anhin immer in Schutz genommen, wenn irgendwo der Vorwurf laut wurde, der Trauffer sei erzkonservativ und reaktionär und seine Musik des Teufels. Ersteres kann ich nicht beurteilen, weil ich mich nie detailliert mit deinen Songtexten auseinandergesetzt habe und wir uns nie lange genug unterhalten hätten, um diesen Sachverhalt zu klären. Letzteres ist Geschmackssache. Fakt ist: Du bist ein beliebter Musiker, der er versteht, eingängige Popnummern zu schreiben, die einen grossen Teil der Schweizer Bevölkerung toll finden. Das mag ich dir von Herzen gönnen.

Den ganzen Brief bei KulturStattBern hier lesen.

 

Milena Patagônia

Nicht entdeckt werden, sondern selber machen! Gesagt getan und so erscheint heute MP EP, ein Mini-Album mit insgesamt sieben Songs von Milena Patagônia. Hinter dem Pseudonym steckt die 31-jährige Musikerin und Journalistin Milena Krstic, eine leidenschaftliche Geräuschesammlerin, die sich ebenso leidenschaftlich für die Sache der Frau einsetzt.

Mehr zu Milena Patagônia und ihrem Video bei Radio RaBe gibts hier.