Category Archives: Radio

«The Fall» – Apokalypse in Bern

Weltwirtschaftskrise, Umweltkatastrophen, marodierende Banden und ein Virus, das tausende von Menschen dahinrafft: Der Berner Illustrator Jared Muralt lässt in seinem neuen Comic «The Fall» die Welt im Chaos versinken. Dabei lässt Muralt seine Geschichte in Bern spielen, so tauchen in seinen Zeichnungen viele vertraute Orte und Gebäude auf. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Matto Kämpf: Die Schwestern Karamasoff

Das neue Bühnenstück des Berner Schriftstellers Matto Kämpf basiert auf Dostojewskis Roman «Die Brüder Karamasoff», wobei Kämpf nicht nur die Geschehnisse nach Bern verlegt, sondern auch das männliche Personal mit Frauen ausgetauscht hat. Sein Stück «Die Schwestern Karamasoff» ist ein vierteiliges Kammerspiel, welches im Schlachthaus Theater gezeigt wird. Er und Dostojewski, das sei eine alte Liebe, sagt Kämpf.
Den ganzen Beitrag bei RaBe gibts hier.

Rob Lewis dreht «Lunar Tribute»

Er habe sich doch eigentlich eine Auszeit nehmen wollen und dann sei er im Naturhistorischen Museum in New York über dieses Bild gestolpert, sagt Rob Lewis. Der in Bern beheimatete Lewis ist selber Fotograf und hat zuletzt mit seinen Porträts von demenzkranken Menschen für Aufsehen gesorgt. Nun hat der 37-Jährige innerhalb kürzester Zeit den Film «Lunar Tribut» aus dem Boden gestampft. Im Zentrum des Films: Das Bild einer Fotografie, die seit über 40 Jahren auf dem Mond liegt. Und das kam so:

1972 landete Apollo 16 auf dem Mond, mit an Bord war ein Herr namens Charles «Charlie» Duke. Besagter Charlie Duke hatte zwei kleine Söhne und ein schlechtes Gewissen, weil er berufshalber nur wenig Zeit für seine Buben hatte. Deswegen habe er sich überlegt, wie er seine Familie in irgendeiner Form involvieren und auf den Mond mitnehmen könnte, sagt Duke. So kam es, dass er ein Familienporträt auf dem Mond platzierte, das mangels Feuchtigkeit und Erosion heute immer noch dort oben liegt.

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Berner Kurzfilmnacht

Am Freitag 23. März startet die 16. Ausgabe der Kurzfilmnacht. In den Kinos Cinematte und Bubenberg gibt es insgesamt 21 Kurzfilme unterschiedlichster Natur zu sehen. Als lokale Premiere wird bei der Berner Ausgabe der Kurzfilmnacht  «Fast alles» gezeigt, ein 23-minütiges Drama, in welchem Lisa Gertsch das Thema Frühdemenz verhandelt. Feinfühlig und mit viel Liebe zu ihren Figuren erzählt die 26-jährigen Berner Filmemacherin die Geschichte von  Paul (Michael Neuenschwander), der mit erst 47 Jahren an Frühdemenz erkrankt ist. Seine Frau Leandra (Oriane Schrage)  sollte ihn ins Heim bringen, doch Paul kann sie überzeugen ans Meer zu fahren.  Den ganzen Beitrag bei Radio RaBe gibts hier

 

Kinderfilmclub Zauberlaterne

Die Zauberlaterne ist ein Filmclub, der sich nicht über mangelndes Publikum beklagen kann. 6-12 Jahre jung sind die Zauberlaternen-Cineast*innen, welche sich 9 Mal im Jahr im Berner Kino ABC zu Vorführungen treffen. Gezeigt werden Filme unterschiedlichster Machart, womit das Interesse des jungen Publikums für filmisches Schaffen gefördert werden soll. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

«Wildern» mit Raphael Urweider

Der 43-Jährige preisgekrönte Berner Lyriker Urweider ist ein Tausendsassa. Urweider schreibt Theaterstücke, rappt, ist ein begnadeter Pianist, tut bei der Too Late Show mit und hat mit «Wildern» soeben seinen vierten Gedichtband herausgegeben. Darin finden sich mehrere Gedichtzyklen, welche sich alle in irgendeiner Form mit Fremdsein, Entfremdung, Ortschaften oder eben: Verortung befassen. Urweiders Verse sind schlichte, leichte und doch kunstvolle Sprachgebilde, denen man nicht auf den ersten Blick ansieht, wie viel Arbeit dahintersteckt.

sonOhr Radio und Podcast Festival

Das sonOhr geht vom 23. – 25. Februar 2018 bereits zum achten Mal über die Bühne beziehungsweise über die Lautsprecher. Dabei gibt es im Kino Rex Hörstücke unterschiedlichster Machart und Länge zu hören: Von kurzen Flashstorys, also gerade mal 3-minütige Radiobeiträgen, bis hin zu aufwändig produzierten halbstündigen Features (mit dabei am Freitag 20:30 Uhr auch Frau Feuz’ Reportage «Saufen für die Obdachlosen» über den Berner Club Dead End). In der Schweiz gebe es noch Aufholbedarf, was die Podcast-Produktion anbelange. Das sagt einer der es wissen muss: Pascal Nater, Geschäftsführer des sonOhr Radio und Podcast Hörfestivals. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Liebes YB, …..

Frau Feuz schreibt ab sofort für Der Bund regelmässig bei der Kolumne Der Poller mit. Ihren Einstand hat sie mit einem heiklen Thema gegeben: einem offenen Brief an YB, in dem es um schwule Liebe im Profifussball geht.

Liebes YB,
pollerdu bist nach der Winterpause fulminant gestartet und wirst dieses Jahr Meister, gell. Das ist toll! Toll ist auch, dass man dich zudem bald im Kino wird bewundern können. Marcel Gisler hat ja mit «Mario» einen Film gedreht, in dem du eine zentrale Rolle spielst. Unter anderem erhält die Zuschauerschaft darin Einblick in die heiligen Katakomben des Stade de Suisse, wo wir den fiktiven Spielern beim Umziehen und Duschen zugucken dürfen. Also ich persönlich bin ja der Meinung, dass es keinesfalls verkehrt sein kann, so ganz ungeniert auf durchtrainierte nackte Männerhintern gucken zu dürfen. Bestimmt wird mir da ein grosser Teil der weiblichen Leserschaft zustimmen. Und auch ein Teil der männlichen.

Den ganzen Poller in Der Bund vom 7.2.18 hier online lesen

Schwule Liebe im Profifussball ist nach wie vor ein Tabuthema – ein Tabuthema, das Regisseur Marcel Gisler in seinem neuen Spielfilm «Mario» aufgreift. Gisler Mut wurde belohnt: «Mario» ist in vier Kategorien für den Schweizer Filmpreis nominiert. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.