«The Fall» – Apokalypse in Bern

Weltwirtschaftskrise, Umweltkatastrophen, marodierende Banden und ein Virus, das tausende von Menschen dahinrafft: Der Berner Illustrator Jared Muralt lässt in seinem neuen Comic «The Fall» die Welt im Chaos versinken. Dabei lässt Muralt seine Geschichte in Bern spielen, so tauchen in seinen Zeichnungen viele vertraute Orte und Gebäude auf. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

«Bärn isch eso»

Die Plattform Bärn isch eso bietet einen etwas andern Blick auf die Hauptstadt. Fernab touristischer Sehenswürdigkeiten beschreiben Berner Autoren, Dichterinnen und Musizierende, wie die Stadt für sie aussieht, klingt und riecht. Dabei werden auch Orte beleuchtet, die sonst vielleicht nicht unbedingt den Weg in einen Reiseführer schaffen würde. Nachdem Frau Feuz vorletztes Jahr auf Bädertour ging, testete sie nun Cocktails in Spunten & Spelunken und besuchte Seemannsbar, Calypso, Fäuder, Brésil Bar, Drachen Bar, Casa Marcello, Rock Café, Main Street Bar und Calypso. Zur Tour geht’s hier.

calypso

Wo Schlagermusik läuft und der Chef seit 18 Jahren eigenhändig Kuchen bäckt, ist die Welt noch in Ordnung: Calypso Bar

Matto Kämpf: Die Schwestern Karamasoff

Das neue Bühnenstück des Berner Schriftstellers Matto Kämpf basiert auf Dostojewskis Roman «Die Brüder Karamasoff», wobei Kämpf nicht nur die Geschehnisse nach Bern verlegt, sondern auch das männliche Personal mit Frauen ausgetauscht hat. Sein Stück «Die Schwestern Karamasoff» ist ein vierteiliges Kammerspiel, welches im Schlachthaus Theater gezeigt wird. Er und Dostojewski, das sei eine alte Liebe, sagt Kämpf.
Den ganzen Beitrag bei RaBe gibts hier.

Rob Lewis dreht «Lunar Tribute»

Er habe sich doch eigentlich eine Auszeit nehmen wollen und dann sei er im Naturhistorischen Museum in New York über dieses Bild gestolpert, sagt Rob Lewis. Der in Bern beheimatete Lewis ist selber Fotograf und hat zuletzt mit seinen Porträts von demenzkranken Menschen für Aufsehen gesorgt. Nun hat der 37-Jährige innerhalb kürzester Zeit den Film «Lunar Tribut» aus dem Boden gestampft. Im Zentrum des Films: Das Bild einer Fotografie, die seit über 40 Jahren auf dem Mond liegt. Und das kam so:

1972 landete Apollo 16 auf dem Mond, mit an Bord war ein Herr namens Charles «Charlie» Duke. Besagter Charlie Duke hatte zwei kleine Söhne und ein schlechtes Gewissen, weil er berufshalber nur wenig Zeit für seine Buben hatte. Deswegen habe er sich überlegt, wie er seine Familie in irgendeiner Form involvieren und auf den Mond mitnehmen könnte, sagt Duke. So kam es, dass er ein Familienporträt auf dem Mond platzierte, das mangels Feuchtigkeit und Erosion heute immer noch dort oben liegt.

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Liebe Ärztinnen & Ärzte

pollerFrau Feuz findet den Humor von Ärzten und Ärztinnen nur bedingt lustig.

Menschen, die richtig fest von einer Sache begeistert sind, sind ansteckend. Es spielt dann auch gar keine Rolle, was genau Gegenstand der leidenschaftlichen Schwärmerei ist. Selbst Dinge, die einen bis anhin herzlich wenig interessierten oder die man vielleicht sogar abstossend fand, werden plötzlich spannend, wenn jemand mit Enthusiasmus darüber referiert.

Den ganzen Poller in Der Bund vom 21.3.18 kann hier nachgelesen werden.

Berner Kurzfilmnacht

Am Freitag 23. März startet die 16. Ausgabe der Kurzfilmnacht. In den Kinos Cinematte und Bubenberg gibt es insgesamt 21 Kurzfilme unterschiedlichster Natur zu sehen. Als lokale Premiere wird bei der Berner Ausgabe der Kurzfilmnacht  «Fast alles» gezeigt, ein 23-minütiges Drama, in welchem Lisa Gertsch das Thema Frühdemenz verhandelt. Feinfühlig und mit viel Liebe zu ihren Figuren erzählt die 26-jährigen Berner Filmemacherin die Geschichte von  Paul (Michael Neuenschwander), der mit erst 47 Jahren an Frühdemenz erkrankt ist. Seine Frau Leandra (Oriane Schrage)  sollte ihn ins Heim bringen, doch Paul kann sie überzeugen ans Meer zu fahren.  Den ganzen Beitrag bei Radio RaBe gibts hier

 

Vinyl Videos

Und wenn man denkt, analog geht nichts mehr, kommt von irgendwo der Beat-Man her. Beziehungsweise Gregor Samsa aus Hamburg. Oder beide zusammen. Lassen Sie mich erklären. Kürzlich fand sich folgenden Nachricht in Frau Feuz’ elektronischem Briefkasten:

Hi,
ich veröffentliche am 11. Mai 2018 ein neues Album (in der Band: Mario Batkovic, Julian Sartorius, Resli Burri und Nicole Izobel Garcia), zur Zeit habe ich sieben Videos in Arbeit, wovon eines ein analoges Vinyl-Video ist ist. Kein Witz! Ich habe das Glück, eines von vier Versuchskaninchen zu sein. Ein anderes ist Motörhead.
Beat-Man

Dass der Berner Blues-Trash-König Beat-Man ein neues Band-Projekt am Start hat, verwundert wenig. Der Mann ist mit einem Tatendrang gesegnet, der jeden Hyperaktiven vor Neid erblassen lässt. Das neue muskalische Unterfangen nennt sich «Reverend Beat-Man and the New Wave» und eine erste Kostprobe offenbart: Der Meister der unheiligen Schreipredigten schreit nicht mehr, sondern singt. Was hingegen definitiv erstaunt in obiger Nachricht ist: «Vinyl-Video» und «Motörhead». Da kommt nun Gregor Samsa ins Spiel, der Chef von Sounds of Subterrania, ein Label, das in Hamburg beheimatet ist und heuer sein 20-jähriges Bestehen feiert.

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