«Wildern» mit Raphael Urweider

Der 43-Jährige preisgekrönte Berner Lyriker Urweider ist ein Tausendsassa. Urweider schreibt Theaterstücke, rappt, ist ein begnadeter Pianist, tut bei der Too Late Show mit und hat mit «Wildern» soeben seinen vierten Gedichtband herausgegeben. Darin finden sich mehrere Gedichtzyklen, welche sich alle in irgendeiner Form mit Fremdsein, Entfremdung, Ortschaften oder eben: Verortung befassen. Urweiders Verse sind schlichte, leichte und doch kunstvolle Sprachgebilde, denen man nicht auf den ersten Blick ansieht, wie viel Arbeit dahintersteckt.

sonOhr Radio und Podcast Festival

Das sonOhr geht vom 23. – 25. Februar 2018 bereits zum achten Mal über die Bühne beziehungsweise über die Lautsprecher. Dabei gibt es im Kino Rex Hörstücke unterschiedlichster Machart und Länge zu hören: Von kurzen Flashstorys, also gerade mal 3-minütige Radiobeiträgen, bis hin zu aufwändig produzierten halbstündigen Features (mit dabei am Freitag 20:30 Uhr auch Frau Feuz’ Reportage «Saufen für die Obdachlosen» über den Berner Club Dead End). In der Schweiz gebe es noch Aufholbedarf, was die Podcast-Produktion anbelange. Das sagt einer der es wissen muss: Pascal Nater, Geschäftsführer des sonOhr Radio und Podcast Hörfestivals. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Zähes Verhör

Mit mehr als 50 Stücken gehört Nick Rongjun Yu zu den produktivsten und erfolgreichsten Dramatikern der chinesischen Theaterszene. Nun hat eines seiner Stücke den Weg nach Bern ins Theater Matte gefunden, hier nämlich wird das klaustrophobische Kammerspiel «Hinter der Lüge» als Schweizer Erstaufführung in einer Dialektfassung gezeigt.

Foto: Ben Zurbriggen

Die ganze Besprechung in Der Bund vom 19.2.18 gibts hier

Liebes YB, …..

Frau Feuz schreibt ab sofort für Der Bund regelmässig bei der Kolumne Der Poller mit. Ihren Einstand hat sie mit einem heiklen Thema gegeben: einem offenen Brief an YB, in dem es um schwule Liebe im Profifussball geht.

Liebes YB,
pollerdu bist nach der Winterpause fulminant gestartet und wirst dieses Jahr Meister, gell. Das ist toll! Toll ist auch, dass man dich zudem bald im Kino wird bewundern können. Marcel Gisler hat ja mit «Mario» einen Film gedreht, in dem du eine zentrale Rolle spielst. Unter anderem erhält die Zuschauerschaft darin Einblick in die heiligen Katakomben des Stade de Suisse, wo wir den fiktiven Spielern beim Umziehen und Duschen zugucken dürfen. Also ich persönlich bin ja der Meinung, dass es keinesfalls verkehrt sein kann, so ganz ungeniert auf durchtrainierte nackte Männerhintern gucken zu dürfen. Bestimmt wird mir da ein grosser Teil der weiblichen Leserschaft zustimmen. Und auch ein Teil der männlichen.

Den ganzen Poller in Der Bund vom 7.2.18 hier online lesen

Schwule Liebe im Profifussball ist nach wie vor ein Tabuthema – ein Tabuthema, das Regisseur Marcel Gisler in seinem neuen Spielfilm «Mario» aufgreift. Gisler Mut wurde belohnt: «Mario» ist in vier Kategorien für den Schweizer Filmpreis nominiert. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Nicht experimentell, aber existenziell

Chain & The Gang paaren philosophische Zeitgeistkritik mit kompromisslosem Garage Rock.

Soeben hätten sie mit ihrem sechsten Album «Experimental Music» ein Werk herausgegeben, welches als Superklassiker in die Geschichte eingehen werde, lassen Chain & The Gang in ihrem Pressetext verlauten. Dass die Ansage der Formation aus Washington DC nicht gänzlich ernst gemeint sein kann, wird dann allerdings schnell einmal klar. So teilen die Damen und Herren mit, dass sie mit «Experimental Music» sämtliche Fragen beantworten würden, welche zum Beispiel John Cage, Yoko Ono oder Lamonte Young gestellt hätten. Somit bestehe in der Zukunft ja wohl kein Bedürfnis mehr für Experimente in der Musik.

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Zum ganzen Beitrag in Der Bund vom 6.2.18 gehts hier

Szenischer Stadtrundgang

Was verbindest du mit Zuhause? wie möchtest du wohnen? Im Hotel, unter freiem Himmel oder in der selbstverwalteten Wohnbaugenossenschaft? Der neue Stadtrundgang «Nirgendwo mehr als hier» von StattLand führt durchs Berner Lorrainequartier und bietet einen spannenden Einblick in unterschiedliche Vorstellungen und Sehnsüchte von Menschen in Bezug auf «Zuhause sein». Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Hinter Clubtüren schauen

Wollten Sie schon immer wissen, wo sich ihre Kinder und Grosskinder am Wochenende rumtreiben, wie die Notschlafstelle im Dead End aussieht, was ein DJ eigentlich genau macht und warum ein Rockkonzert so laut sein muss? Dann bietet sich am Samstag 3. Februar 2018 beste Gelegenheit dazu, diese Fragen beantwortet zu bekommen, dann ist nämlich Tag der offenen Clubtür.

Nebst vielen anderen Veranstaltungen, welche Buck – Pro Nachtleben Bern an diesem Tag durchführt, gehts auch dieses Jahr wieder mit Frau Feuz auf Club-Safari. Gestartet wird um 15 Uhr im Bonsoir, dann wird Halt gemacht im ISC, Bierhübeli, Dead End und dem Dachstock, abgeschlossen wird die Safari mit einem Rundgang durch die Reitschule. Vor Ort werden Mitarbeiter*innen des jeweiligen Kulturbetriebes kurz ihren Club vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Frau Feuz bringt Sie sicher von Ort zu Ort und steuert unterwegs zusätzliche Informationen zur Berner Clublandschaft bei.

Die Safari dauert je nach Fragen 2 bis 3 Stunden, ist gratis und richtet sich explizit auch an ältere Semester und Menschen, die nicht mit der Clubkultur vertraut sind. Nehmen Sie doch diese Gelegenheit wahr, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und Fragen zu stellen, werte Damen und Herren. Ich freue mich auf Sie!

heute-bern-bar

Am Samstag 3.2.18 stehen Berns Club-Türen sperrangelweit offen

Treffpunkt: Samstag 3. Februar 2018 um 15 Uhr vor dem Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. Die Club-Safari findet im Rahmen des Tages der offenen Clubtür statt. Anmeldung erwünscht auf info(ät)buck-bern.ch