Die Rückkehr der Wölfe

Nach 150 Jahren ist der Wolf zurück in der Schweiz und polarisiert wie kein anderes Wildtier. In seinem neuen Dokumentarfilm «Die Rückkehr der Wölfe» beleuchtet Thomas Horat das Phänomen Wolf aus unterschiedlichsten Perspektiven und blickt dabei auch in Länder, die seit längerem mit wild lebenden Wolfsrudeln leben.

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Die Rückkehr der Wölfe» Vorpremiere Montag 4. November 2019 im Kino Rex, unter Anwesenheit von Regisseur Thomas Horat, Reinhard Schnidrig (Bundesamt für Umwelt), David Gerke (Gruppe Wolf Schweiz), Stephan Kaasche (Landschafts- und Naturführer), Moderation: Frau Feuz

«Fensterlos»

In der Schweiz gibt es insgesamt acht Babyfenster, in denen Neugeborene anonym platziert werden können. Zweifellos eine grosse Hilfe für Mütter in Not, doch was ist mit den ausgesetzten Kindern? Diese Frage ergründet Samuel Flueckiger in seinem Kurzfilm «Fensterlos», zu sehen bei Shnit.

Shnit Worldwide Shortfilmfestival Aaron Film

Hans Arnold – Der Dokfilm

Er hat Plattencovers für ABBA kreiert und Bücher von Astrid Lindgren illustriert. Vor allem aber war Hans Arnold (1925 – 2010) eines: Meister des verspielten Horrors. In seinen Bildern, Zeichnungen, Illustrationen und Filmen spuken surreale Figuren in seltsamen Traumlandschaften. Nun ist «Hans Arnold – Hexenmeister des Pinsels» erschienen, ein Dokumentarfilm des schwedischen Filmemachers Micke Engström.

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Mond & Schlagzeug

1972 betrat Astronaut Charlie Duke als 10. Mensch den Mond und hinterliess dort ein Foto seiner Familie. Der Berner Fotograf Rob Lewis hat Duke den Film Lunar Tribute gewidmet, wozu Jazz-Schlagzeuger Jojo Mayer den Soundtrack beigesteuert hat. Es gebe durchaus Parallelen zwischen einem Mondflug und einer Schlagzeugimpro, sagt Mayer.

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«Lunar Tribute» wird am Sonntag 23. und Montag 24. Juni 2019 um 19 Uhr in der Dampfzentrale gezeigt, im Anschluss an die Filmvorführung gibt am Sonntag Charlie Duke ein öffentliches Interview, am Montag spielt Jojo Mayer ein Solokonzert.

Karen Dalton

Ihre Stimme war unverkennbar und ihre Musik beeinflusste Bob Dylan, Tim Hardin, Fred Neil und viele andere Folk-Musiker der 60er und 70er-Jahre. ihr selber sollte der grosse Erfolg jedoch zeitlebens verwehrt bleiben. Die Rede ist von der US-amerikanischen Folksängerin, Gitarren- und Banjospielerin Karen Dalton, die den Weltschmerz des Blues wie kaum eine andere sang. Die Lausanner Filmmacherin und Künstlerin Emmanuelle Antille hat Ausnahmemusikerin Dalton 2018 den Dokumentarfilm A Bright Light – Karen and the Process gewidmet.

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«Immer und ewig»

Auch wenn seine Frau vom Hals abwärts gelähmt sei, gehöre diese deswegen doch nicht in ein Pflegeheim, sagt Niggli Bräuning. Seit rund 20 Jahren und mit sehr viel Hingabe pflegt der fast 70-jährige seine Frau Annette, welche an Multipler Sklerose erkrankt ist. Nebenbei hat er einen Bus zu einer fahrenden Minipflegestation ausgebaut, damit er mit Annette auch auf Reisen gehen kann.

Die Geschichte von Niggli und Annette steht im Zentrum von «Immer und ewig», dem Dokumentarfilm von Fanny Bräuning, welcher kürzlich bei den Solothurner Filmtagen mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurde. Zu recht, denn Bräunings Film ist ein berührendes und vielschichtiges Porträt über ein aussergewöhnliches Paar.

«Welcome to Refugeestan»

Rund 17 Millionen Menschen leben zurzeit in verschiedenen Flüchtlingslagern – zusammengezogen ergäbe sich daraus ein Staat etwa so gross wie die Niederlande. Die grossen Camps werden meistens vom Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) und von NGOs geführt. Was mit besten Absichten ins Leben gerufen wurde, ist in der Realität manchmal nicht ganz einfach zu managen und so steht die humanitäre Arbeit immer auch wieder in der Kritik.

Das Kino der Reitschule widmet diesem Thema einen Filmzyklus und zeigt dabei auch «Welcome to Refugeestan», ein Dokumentarfilm der Französin Anne Poiret, worin das Spannungsfeld beleuchtet wird, in welchem sich humanitäre Organisationen bewegen. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier