Category Archives: Ausstellungen

Sounds of Silence

Momente der Stille und des Innehaltens sind in unserer vernetzten und globalisierten Welt selten geworden. Kein Wunder also boomen Yoga-Angebote und Meditationskurse. Das Museum für Kommunikation hat der Stille nun eine eigene Ausstellung gewidmet. Mit Sounds of Silence beschreiten die Ausstellungsmacher*innen neue, radikale Wege, denn Exponate gibt es keine zu sehen. Vielmehr werden die Besucher*innen mit Kopfhörern mit hochpräzisen Ortungssystemen auf Kopfkino-Reise geschickt. Zum ausführlichen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier

Frankenstein im Silicon Valley

Was hat Frankenstein mit dem Silicon Valley zu tun? Eine ganze Menge. Das zeigt die aktuelle Ausstellung Frankenstein – von Mary Shelley zum Silicon Valley im Strauhof in Zürich. Diese schlägt eine Brücke vom Horrorklassiker zum digitalen Zeitalter. Was 1818 ein junger Wissenschaftler war, der Gott spielte und dabei ein Monster kreierte, sind heute Programmierer, welche künstliche Intelligenzen erschaffen. Die Fragen, welche aus diesem Tun entstehen, sind die gleichen geblieben: Wie begegnen wir künstlichen Wesen, die menschlich erscheinen? Wer übernimmt die Verantwortung für neu geschaffene Existenzen? Zum ganzen Beitrag für Radio RaBe gehts hier

So klingen Böden

Reine Luft, sauberes Wasser, vielfältige Wälder und Biodiversität: Das sind die Ökosysteme, die wir schützen wollen, denn sie dienen uns als wichtige Lebensgrundlage. Aber was ist eigentlich mit dem Boden, auf dem wir stehen? Allzu oft geht er vergessen, obwohl er doch nicht weniger wichtig ist für unser Überleben. Der Boden ernährt uns, filtert und speichert Wasser und CO2 und bietet unerlässlichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Würde man ihn fragen, hätte er ganz bestimmt so einiges zu erzählen. Genau das tut nun das Forschungs- und Kunstprojekt Sounding Soil: den Boden befragen, beziehungsweise genau hinhören, was dieser zu erzählen hat.

Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier

République Géniale

Kunstmuseum Bern und Dampfzentrale Bern rufen gemeinsam die République Géniale aus. Während drei Monaten werden 20 Produktionen gezeigt, welche Kunst, Musik, Performance und Architektur vereinen und das Publikum zum Mitmachen einladen. «Die République soll als Spielwiese des Experimentierens und Denkens fungieren», sagt Nina Zimmer, die Direktorin des Kunstmuseum Bern. Hier gehts zum ganzen Beitrag  für Radio RaBe.

Walter Studer, Fotograf

1918 erblickte in Adelboden ein Mann das Licht der Welt, dessen Leben fortan von der Fotografie geprägt sein sollte: Walter Studer. Schon Walters Vater verwandelte Zuhause das kleine Badezimmer regelmässig in eine Dunkelkammer, Walter selber absolvierte in Spiez eine dreijährige Fotografielehre, betätigte sich dann in verschiedenen Kurorten als Sportfotograf und als Fotoreporter, bevor er in Bern seinen eigenes Geschäft eröffnete. Dieses lief gut, Walter Studer erhielt Fotoaufträge von Presse, Industrie und Wirtschaft – entsprechend vielfältig war denn auch sein Schaffen.

In diesem Jahr hätte Walter Studer seinen 100. Geburtstag feiern können, grund genug für das Berner Kornhausforum, dem umtriebigen Fotografen eine Sonderausstellung zu widmen. Gezeigt werden über 200 schwarz-weiss Fotografien, die in 15 thematische Kapitel gegliedert wurden. Zum ganzen Beitrag bei Radio Rabe gibts hier.

Harald Szeemann «Museum der Obsessionen»

Harald Szeemann 1969 (Quelle: Pinterest)

Sie gilt als bahnbrechende Ausstellung in der Kunstgeschichte, eine Ausstellung, welche nicht nur die Art und Weise des Präsentierens, sondern auch des Kuratierens revolutionieren sollte. Was 1969 in der Kunsthalle Bern unter dem Namen When attitudes become Form gezeigt wurde, versetzte nicht nur Bern, sondern die ganze internationale Kunstszene in Aufruhr.

Hinter der Ausstellung steckte Kurator Harald Szeemann, der mit seiner Herangehensweise exakt den damaligen Zeitgeist des Umbruchs traf. Heute, also 50 Jahre später, wird die Kunsthalle Bern immer noch in einem Atemzug mit Harald Szeemann genannt, so einschneidend war das, was der Kurator während seiner achtjährigen Tätigkeit (1961 – 69) in Bern veranstaltete. Zum runden Geburtstag hat die Kunsthalle Harald Szeemann und dessen Schaffen nun die Ausstellung Museum der Obsessionen gewidmet. Warum Harald Szeemanns Art des Kuratierens so hohe Wellen schlug und wie die aktuelle Ausstellung dem Schaffen des Kuratoren-Übervaters gerecht werden will, darüber gibt die Direktorin der Kunsthalle Valérie Knoll Auskunft. Zum ganzen Beitrag für Radio RaBe gehts hier.

Harald Szeemann: Museum der Obsessionen 9. Juni – 2. September, Eröffnung Freitag 8. Juni ab 18 Uhr

Re/public – digitale Räume

Das Internet ist Handelsplatz, Spielplatz, Schule und Kampfarena alles in einem. Diese Vielfältigkeit wird in der aktuellen Ausstellung Re/public verhandelt, welche am Mittwoch im Polit-Forum Käfigturm eröffnet wurde. Mit insgesamt 10 Arbeiten von Künstlern und Künstlerinnen aus alle Welt soll unter anderem hinterfragt werden, welche Regeln im neuen digitalen Raum gelten, wo Grauzonen liegen und wie dort Meinungsmache oder Manipulation betrieben wird. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Eine Geschichte in Kleinformat

Die Schweizer Briefmarke feiert den 175. Geburtstag: Das Museum für Kommunikation in Bern widmet der Briefmarke eine «extreme» Ausstellung. Briefmarken locken keinen Hund hinter dem Ofen hervor?! Humbug! Beinahe wäre Frau Feuz kriminell geworden.

blackpenny

Eine teuer Dame: «One Black Penny»

Der Gedanken, dass jetzt der geeignete Zeitpunkt gekommen wäre, doch noch eine kriminelle Laufbahn einzuschlagen, geisterte kurz durch die Hirnwindungen der Chronistin. Fast 30 Millionen Schweizer Franken ist die Ausstellungsware wert, welche zurzeit im 2. Untergeschoss des Museums für Kommunikation gezeigt wird.

Das gesetzeswidrige Vorhaben scheiterte daran, dass der Wachmann ein ausnehmend freundlicher Zeitgenosse war – und auch am Umstand, dass die Ware nicht einfach irgendwo in der nächsten Hehlerbude verhökert werden könnte. Soweit sie informiert sei, sagt Museumsdirektorin Jacqueline Strauss, gebe es nämlich keinen Schwarzmarkt für Briefmarken.

Den ganzen Beitrag zur Ausstellung «Extrem – 175 Jahre Briefmarken» in Der Bund vom 2.3.18 gibts hier zu lesen

Szenischer Stadtrundgang

Was verbindest du mit Zuhause? wie möchtest du wohnen? Im Hotel, unter freiem Himmel oder in der selbstverwalteten Wohnbaugenossenschaft? Der neue Stadtrundgang «Nirgendwo mehr als hier» von StattLand führt durchs Berner Lorrainequartier und bietet einen spannenden Einblick in unterschiedliche Vorstellungen und Sehnsüchte von Menschen in Bezug auf «Zuhause sein». Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.