Tag Archives: Dampfzentrale

Unplush tanzt «Flipper»

In den 1960er-Jahren steckte der Tierschutz noch in den Kinderschuhen. Dies erfuhr auch Flipper am eigenen Leibe, beziehungsweise die Delfin-Dame Cathy, welche Flipper in der gleichnamigen Serie spielte. Sobald alle Episoden abgedreht worden waren, wurde Cathy ausrangiert und in einen Vergnügungspark in einen viel zu kleinen Wassercontainer abgeschoben. Dort, so die Spekulation ihres ehemaligen Trainers Richard O’Barry, habe sie sich das Leben genommen.

40 Jahre nach dem Ableben von Cathy hat sich nun die Tanzperformance-Gruppe Unplush dieser Thematik angenommen und zeigt am kommenden Wochenende in der Dampfzentrale das Stück «Flipper». Regisseurin und Choreografin Marina Zurbach spricht über die neuste Unplush-Produktion.

Den ganzen Beitrag inklusive Interview mit Richard O’Barry auf Radio RaBe gibts hier.

«50 Grades of Shame»

Die Informations- und Bilderflut der Performance «50 Grades of Shame» des deutschen Kollektivs She She Pop in der Dampfzentrale überfordert. Die Botschaft aber tröstet.

sheshepop

«Wahrscheinlich irgendwas mit der Technik», wurde gestern Abend in der Dampfzentrale gemutmasst, als sich der Start von «50 Grades of Shame» der Performance-Gruppe She She Pop hinauszögerte. Und tatsächlich: Zuerst habe eine Projektion gestreikt und dann sei auch noch eine Kamera ausgestiegen, erklärte Aua-Leiterin Nicolette Kretz die 30-minütige Verspätung.

Technische Gerätschaften sind bei She She Pop unabdingbar, denn wie in früheren Performances (siehe «Bund» vom 11. Mai) des in Berlin ansässigen Kollektivs sind auch bei «50 Grades of Shame» Videoprojektionen ein zentrales Element. Auf zwei grossen Tafeln werden Überblendungen gezeigt, die sich aus Bildern mehrerer Live-Kameras zusammensetzen, wobei die Kameras quer über die ganze Bühne verteilt sind.

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