Bizarres Musikgenre Teil 21: Sakuhachi Pop

Die Welt der Musikgenres ist eine vielfältige, bunte und manchmal unfreiwillig komische. In dieser Serie sollen Genres zum Zuge kommen, von denen Sie bis anhin vielleicht (zu recht) noch nie gehört haben. Heute: Shakuhachi Pop.

Obwohl er bereits seit 6 Jahre den Blümlein von unten beim Wachsen zusieht, ist seine Popularität ungebrochen, denn für viele war und ist er der einzig wahre King of Pop. Die Rede ist natürlich von *u-hu-in-den-schritt-greif* Michael Jackson. 51 Jahre jung verstorben, 10 Alben und unzählige Nummer 1 Platzierungen schwer, gehören seine Songs zu den am meisten gecoverten, wobei so ziemlich jedes Genre vertreten ist, das man sich vorstellen kann. Nun kommt auch noch eine fernöstliche Adaption dazu, von der man im ersten Moment nicht denken würde, dass sie funktioniert.

Die Ladies von 523 Koibumi covern Smooth Criminal und bringend dabei das Raum-Zeit-Kontinuum ordentlich durcheinander, denn der Jacksons-Heuler aus dem Jahre 1987 wird auf traditionellen japanischen Instrumenten aus dem 15. Jahrhundert angestimmt. Dazu gehören Shakuhachi (eine japanische Bambuslängsflöte mit gerade mal vier Löchern) und Koto (eine mit 13 Saiten bespannte Wölbbrettzither). Wie das klingt? Grossartig. Die Ladies an den Zithern nicken denn auch ordentlich ab. Zumindest für japanische Verhältnisse. Aber schauen Sie doch selber:

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