Harald Szeemann «Museum der Obsessionen»

Harald Szeemann 1969 (Quelle: Pinterest)

Sie gilt als bahnbrechende Ausstellung in der Kunstgeschichte, eine Ausstellung, welche nicht nur die Art und Weise des Präsentierens, sondern auch des Kuratierens revolutionieren sollte. Was 1969 in der Kunsthalle Bern unter dem Namen When attitudes become Form gezeigt wurde, versetzte nicht nur Bern, sondern die ganze internationale Kunstszene in Aufruhr.

Hinter der Ausstellung steckte Kurator Harald Szeemann, der mit seiner Herangehensweise exakt den damaligen Zeitgeist des Umbruchs traf. Heute, also 50 Jahre später, wird die Kunsthalle Bern immer noch in einem Atemzug mit Harald Szeemann genannt, so einschneidend war das, was der Kurator während seiner achtjährigen Tätigkeit (1961 – 69) in Bern veranstaltete. Zum runden Geburtstag hat die Kunsthalle Harald Szeemann und dessen Schaffen nun die Ausstellung Museum der Obsessionen gewidmet. Warum Harald Szeemanns Art des Kuratierens so hohe Wellen schlug und wie die aktuelle Ausstellung dem Schaffen des Kuratoren-Übervaters gerecht werden will, darüber gibt die Direktorin der Kunsthalle Valérie Knoll Auskunft. Zum ganzen Beitrag für Radio RaBe gehts hier.

Harald Szeemann: Museum der Obsessionen 9. Juni – 2. September, Eröffnung Freitag 8. Juni ab 18 Uhr

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