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«Das Leben vor dem Tod»

Der Berner Filmemacher Gregor Frei hat über einen Zeitraum von drei Jahren seinen Vater Goffredo, vor allem aber auch dessen Nachbarn Armin mit der Kamera begleitet. Armin hat angekündigt, mit 70 aus dem Leben scheiden zu wollen, eine Ankündigung, mit welcher Nachbar Goffredo seine liebe Mühe bekundet.
In Freis Dokumentarfilm Das Leben vor dem Tod prallen nicht nur Liebe, Freundschaft, Sturheit und zwei Lebensmodelle aufeinander, sondern das filmische Zeugnis wirft auch existentielle Fragen auf: Darf jemand einfach entscheiden zu sterben? Und wie geht man mit einer solchen Ansage um? Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Das Leben vor dem Tod feiert am Donnerstag 17.5. Berner Premiere im Kino Rex, im Anschluss gibt es unter der Leitung von Frau Feuz eine Podiumsdiskussion mit Filmemacher Gregor Frei und einem der Protagonisten. Weil ja: Armin hat sein Vorhaben in die Tat umgesetzt.

Montag, 28. Mai zusätzliche Diskussion im Anschluss an die Filmvorführung mit Paul-David Borter (Philosoph und Stv. Leiter Freitodbegleitung bei EXIT), Michael Kreuzer (Care-Team-Mitglied und Dozent) und Regisseur Gregor Frei, Moderation: Frau Feuz

«Kinder der Nacht» am Shnit

shnit15 Jahre ist es her, seit in der Reitschule ein paar eingefleischte Filmfans zusammenkamen, um ein Festival für den kurzen Film zu lancieren: die Geburtsstunde des Kurzfilmfestival Shnit. Was einst klein und lokal begann, wird heute weltweit in acht verschiedenen Ländern ausgetragen, nebst der Schweiz auch in Thailand, Argentinien, China, Ägypten, Südafrika, Russland und Costa Rica.

Das Shnit ist eine wichtige Veranstaltung für junge Regisseure und Regisseurinnen, weil diese bei einem solchen Festival ihre ersten Werke einer breiten Öffentlichkeit vorführen können. Einer dieser Jungregisseure ist Kim Allamand. Der 29-jährige Luzerner zeigt bei Shnit sein Bachelorfilm Kinder der Nacht, ein eindrückliches Kurzdrama rund ums Thema Suizid bei Jugendlichen. Zu hören gibts den Beitrag hier.