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Shnit en miniature

Während es in der Heiliggeistkirche bei der offiziellen Eröffnung des Kurzfilmfestival Shnit wohl eher förmlich zu und her gegangen sein dürfte, kamen in der Aula des Progr die jungen Wilden zum Zuge. Oder besser gesagt: Die jungen Wilden und Frau Feuz. Letztere war nämlich kurzfristig aufgeboten worden, die Slam Movie Night zu moderieren, weil dem vorgesehenen Host die Stimme abhanden gekommen war.

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#ladiespower

Die Slam Movie Night fand gestern bereits zum 10. Mal im Rahmen des Shnit statt. Grundsätzlich ist so eine Nacht eine äusserst unterhaltsame Angelegenheit, die aus zwei Teilen besteht: Im ersten Block gibts heiteres Filmeraten, wozu kurze Clips gezeigt werden, in welchen ein Team auf unorthodoxe und unkonventionelle Art und Weise eine Szene aus bekannteren oder auch unbekannteren Filme nachspielt. Im zweiten Teil traten gestern Abend insgesamt acht Kurzfilme um Ru(h)m und Ehre an. Das Publikum kann mit Buhrufen oder Klatschen dafür sorgen, dass ein Film frühzeitig abgebrochen wird oder in die Finalrunde gelangt. Im Zweifelsfall entschied die mehr oder weniger kompetente Jury bestehend aus Mister Jonny Bunko von Boys on Pills, Jessica Zuber von den KSB-Sisters-in-Crime Bärner Meitschi und einer Publikumsvertreterin. Insgesamt fünf Filme schafften es gestern ins Finale.

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Ein Toter im Botanischen Garten

freiDer letzte Fall, in welchem Schriftstellerin Regine Frei Senior Robert Hofer zum Einsatz kommen liess, liegt zwei Jahre zurück. «Finale im Nebel» hiess der Krimi, in welchem ein Toter am Zibelemärit und ein Senior mit Gedächtnislücken für Verwirrung sorgten. Frei zeigte darin eindrücklich die Verunsicherung, welche eine Krankheit wie Demenz bei Betroffenen und in deren Umfeld auslösen kann. Für ihren neusten Krimi-Streich «Gute Nachbarn» hat sich Frei ein weit weniger dramatisches Oberthema vorgenommen: Nachbarschaft.

Die ganze Rezension in Der Bund vom 16.10. gibst hier zu lesen.