Gugus Gurte – Goldener Kaktus

Oben auf dem Berg geht’s dieses Jahr in Runde 34 – unten am Fuss doch immerhin auch schon in die fünfte Ausgabe. Vom 12. bis am 15. Juli findet in der Heiteren Fahne nämlich einmal mehr die Benefiz-Veranstaltung GugusGurte statt, wobei sich das Programm durchaus sehen lassen kann, welches das ehrenamtlich ackernde Kollektiv zum fünften Geburtstag auf die Beine gestellt hat. Mit dabei sind unter anderem Melker, Geplantes Nichtstun, Nikosh, Volca Massaker Orchester, Miss Tigre, Mister Milano, Capital Soul Sinners, Wassily, a=f/m, Kummerbuben u.v.a.

Übrigens sind Gurtenfestival und Heitere Fahne dieses Jahr noch enger verknüpft, als sie das aus geografischen Gründen eh schon sind. Der Erlös aus den Depotspenden der Mehrwegbecher soll dieses Jahr nämlich in die Kasse der Heiteren Fahne fliessen. Erwartet werden dürfen zwischen 15’000 – 20’000 Stutz. Und was macht die Heitere Fahne damit? Verschenken. Und das obwohl das Nonprofit-Projekt, in welchem 80 Prozent der Arbeit ehrenamtlich erledigt wird, das Geld doch eigentlich selber bitternötig hätte.

Sie seien halt quasi verdammt dazu, alles ein bisschen anders anzugehen, erklärt einer der Fahnisten lachend. Und drum würden sie das Geld nicht selber behalten, sondern hätten einen Preis damit ins Leben gerufen: den Goldenen Kaktus. Nominieren kann jede*r jede*n, der/die in irgendeiner Form das eigene Leben bereichert. Zum Beispiel die nette Verkäuferin aus der Migros, den lustigen pensionierten Geschichtenerzähler oder die Tankstelle im Quartier, wo alle Angestellten immer schampar freundlich sind. Ziel dieses Preises sei es, die Menschen dazu anzustiften, darüber nachzudenken, wer denn da eigentlich das eigene Leben bereichere. Schön nicht?! Frau Feuz hat soeben zwei Nominierungen abgefeuert. Sie möchten auch? Na dann hüü und zwar hier.

Aus den Nominierten werden die fünf schönsten Geschichten ausgewählt und am Samstag 9. Dezember in der Heiteren Fahne mit einem Goldenen Kaktus prämiert. Der Preis besteht nicht aus Geld per se, sondern vielmehr aus der Möglichkeit, auch etwas zu teilen und zum Beispiel die Arbeitskollegen oder grad das ganze Büro zu einem Essen in die Heitere Fahne einzuladen.

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