Füsse lutschen

Frau Feuz blochert und beklagt Fantasielosigkeit in der Glace-Industrie. Deswegen war aber früher noch lange nicht alles besser. Im Fall.

Nachbar (durchs Loch in der Küchendecke): Feuz, es ist verdächtig still bei dir unten. Was treibst du?
Frau Feuz: Ich lutsche, hihi.
Nachbar: Au man Feuz, wann wirst du endlich erwachsen? Woran lutschst du?
Frau Feuz: An einem Fuss.
Nachbar: Bist du unter die Fetischistinnen gegangen?!
Frau Feuz: Ach was. Ich hab bei Lusso Eldorado angerufen und gesagt, dass ich jetzt gerne die ganzen Plattfuss-Glaces einziehen möchte, die ich in den 80er-Jahren nicht essen konnte. Ich habe Anspruch auf diese Leistung, denn wenn ich sehe, wie phantasielose die Glace-Industrie zu Gange geht, dann darf es keine Geschenke geben an diesen Wirtschafts-Zweig.
Nachbar: Hör auf zu blochern, Feuz.
Frau Feuz: Aber ist doch wahr. in den 80er-Jahren gabs am Kiosk im Strandbad von Brienz Banana Joe, Supercola, Schlumpfkopf, Napoli, Vampir, Mach 1, Finger und eben den rosa Plattfuss. Heute gibt’s überall nur noch Magnum. Magnum in einer Million Geschmacksrichtungen, eine unleckbarer als die andere.

Die ganze Poller-Kolumne (Der Bund 9. Juli) gibts hier zu lesen.

«Keine Tanzorgie anzetteln»

Wegen Corona gibt es die Berner Bee-Flat-Konzerte erstmals in einer Sommerausgabe im Innenhof des Progr. Der künstlerische Leiter Arnaud Di Clemente erklärt, wie das abläuft und warum nur Hausbands auftreten.

Herr Di Clemente, wegen der Corona-Massnahmen brauchen Turnhalle und Lehrerzimmer für ihr Gastro-Angebot im Innenhof des Progr bereits mehr Platz als gewöhnlich. Jetzt kommen noch Ihre Konzerte dazu. Können Sie die BAG-Vorschriften einhalten?

Ja, das können wir. Turnhalle, Lehrerzimmer, Progr-Stiftung und wir sind in enger Absprache, wie wir das vor Ort genau regeln wollen. Es wird drei getrennte Bereiche geben, je einen für die beiden Gastrobetriebe und einen für das Konzertpublikum. Für den Gastro- und Konzertbesuch gibt es jeweils einen separaten Eingang, wo die Daten aller Besuchenden erhoben werden. Zudem haben wir im Konzertbereich auch eine 1,5-Meter-Sonderzone eingeplant für Menschen aus der Risikogruppe, die auf Distanz gehen wollen. Wer Konzerte in dieser Zone schauen möchte, kann sich im Vorfeld bei uns melden.

Das ganze Interview mit Arnaud Di Clemente, dem künstlerischen Leiter von bee-flat im PROGR, gibst hier. (Der Bund 8.7.20)