Monthly Archives: September 2019

Lieber Gott

du hast kürzlich angerufen und mich ordentlich zusammengestaucht. Was zum Teufel denn in mich gefahren sei, dass ich in der Zeitung einen solchen Brunz über deine Arbeitsweise verkünden würde. Zur Erinnerung: Frau Feuz hat in ihrem letzten Poller (der «Bund» vom 28. August) behauptet, dass der Allmächtige bei der Verteilung der Fähigkeiten und Charaktereigenschaften geschlampt und bei der Instandsetzung von Frau Feuz nur noch grosse Klappe, pubertären Humor und zwei linke Hände im Baukasten übrig gehabt habe. So richtig muff warst du am Telefon, gell Gott. Hier ein Auszug aus unserem Gespräch.

Die ganze Poller-Kolumne in Der Bund (28.8.19) gibst hier

Lieber grosser Bruder

in meiner Wohnung kann man derzeit prima lustwandeln. Genauso wie es früher die noblen Herrschaften in den Irrgärten vor ihren barocken Schlössern taten. Nur werden in den feuzschen vier Wänden die Abzweigungen, Kreuzungen und Sackgassen («Sack» hihi) nicht durch Hecken, sondern durch Bananenkisten gebildet. Umziehen ist das Hinterletzte und Marie Kondo eine blöde Kuh. Aber das hatten wir ja schon (siehe Poller vom 23. Juli).

Nebst dem, dass man nach Umzügen in der neuen Wohnung nichts mehr findet, sieht man auch nichts mehr, sobald die Sonne untergegangen ist. Ob ich denn grundsätzlich mit dem Konzept Lampe vertraut sei, fragtest du kürzlich, lieber grosser Bruder, als du zum ersten Mal auf Besuch kamst im neuen Heim. Als ob Stirnlampen keine Lampen wären, pfff.

Die ganze Poller-Kolumne in Der Bund (28.8.19) gibst hier