Monthly Archives: May 2019

Stammtischparolen kontern

Was tun, wenn man gegen schroffe Stammtischparolen nicht ankommt? Ein Crashkurs beim Theaterfestival AUAWIRLEBEN schafft Abhilfe.

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«Und dann kommen diese Afrikaner in die Schweiz, und wir müssen für sie bezahlen. Alles faule Simulanten. Nur klauen, Drogen verkaufen und unsere Weiber anmachen. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!» Es sind harsche Worte, welche an diesem Vorabend in der Grossen Halle der Reitschule fallen. Ernst gemeint sind sie nicht, sondern Teil eines Rollenspiels, das im Rahmen eines Crashkurses mit dem Titel «Argumentieren gegen Stammtischparolen» stattfindet.

Den ganzen Beitrag in Der Bund (16.5.19) gibts hier zu lesen

Theater mit Tourette

Zurzeit ist in Bern das Theaterfestival AUAWIRLEBEN in vollen Gängen, und zwar unter dem Motto «Wir müssen reden». Im Fall der englischen Theaterschaffenden Jess Thom ist dieses Motto wortwörtlich zu verstehen, denn die 38 jährige Britin hat das Tourette-Syndrom. Ja, Tourette bringe Herausforderungen mit sich, aber gleichzeitig sei ein Hirn, das nicht normativ funktioniere, auch eine wertvolle Quelle der künstlerischen Inspiration, sagt Thom.

Zum ganzen Beitrag für Radio RaBe gehts hier

Fantasy Basel

Weltraum-PilotInnen, SuperheldInnen, Zombies, Roboter, Monster, Manga-Figuren, Ritter, Science-Fiction, Comics, Games, kunstvolle Gewände und aufwändige Maskierungen – Das ist die Fantasy Basel. Vom 3. bis 5. Mai 2019 ging die fünfte Ausgabe der grössten Convention für Popkultur in der Schweiz über die Bühne. Rund 54’000 Parallelwelt-Lieberhaberinnen aus ganz Europa reisten an, um sich auf insgesamt 60’000m2 zu vergnügen. Mit dabei: Eine ganze Menge an Cosplayerinnen, also Menschen in aufwändigen Kostümen, und Frau Feuz mit ihrem Aufnahmegerät.

Zum ganzen Beitrag mit zahlreichen Bildern von der Fantasy Basel gehts hier

Liebe Filzläuse

Seid ihr eigentlich heute auch am Demonstrieren? Also verstehen würd ichs ja, wenn ihr mit Trillerpfeifen und Transparenten durch die menschliche Unterholzwolle marschieren würdet. Eure Arbeitsbedingungen sind unter aller Kanone und die Wertschätzungs-Werte im Keller.

Normalerweise wohnt ihr ja zwischen unseren Beinen, gellet liebe Filzläuse, weswegen ihr auch Sackratten genannt werdet. Wenns mal eng wurde im Busch – ihr seid ja ein geselliges Völkchen –, haben wagemutige Pioniere auch schon den langen Marsch in die Achselhaare auf sich genommen.

Die ganze Kolumne in Der Bund (1.5.19) gibst hier zu lesen.