Monthly Archives: September 2018

Monolove

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Es war MONOLOVE auf den ersten Blick, als sich die Wege von The Lovers & The Monofones kreuzten. Drum hat nun ein schmuckes 7inch-Split-Vinylchen mit Songs der beiden Kombos das Licht der Welt erblickt. Gefeiert wird die totale Garagenpracht mit einer Band-Battle im Helsinki, Züri (28.9.) und im Mokka, Thun (29.9.), moderiert von the one and only Bobby Pantichrist Butler. Verpassen will man das nicht.

«Clash of Gods»

«Clash of Gods» ist der ersten Zusammenarbeit des Berner Musikethnologen Thomas Burkhalter mit dem Lausanner Regisseur und Musiker Christophe Jaquet entsprungen. Die beiden ziehen in ihrer multimedialen Performance so ziemlich jedes Register, welches die Theaterwelt zu bieten hat: Schauspieler*innen, Tänzer*innen, Licht, Video, Musik, Lärm, Kitsch und Interviewaufnahmen. Ausserdem übernehmen Burkhalter und Jaques in «Clash of Gods» gleich selber die Rolle der Götter, wobei deren Weltanschauung unterschiedlicher nicht sein könnte. Zum ganzen Beitrag bei RaBe gehts hier.

«Ich schäme mich nicht für meine kommunistische Jugend»

«Viele Leute haben erstaunliche Vorstellungen von der kommunistischen Zeit in Ex-Jugoslawien, welche sich nicht mit meinen Erlebnissen decken» sagt die Theatermacherin, Perfomerin, Schriftstellerin und Dozentin Sanja Mitrovic. Ihr Stück «Ich schäme mich nicht für meine kommunistische Jugend» läuft im Schlachthaus Theater. Den ganzen Beitrag bei Radio Bern RaBe gibts hier .

Das Verhör des Lukullus

Im Hörstück «Das Verhör des Lukullus» des deutschen Schriftstellers Bertolt Brecht muss der römische Feldherr Lukullus nach seinem Tod vor einem göttlichen Gericht Rechenschaft über sein Tun ablegen. Ausgestrahlt wurde dieses Hörstück zum ersten Mal 1940 auf dem Schweizer Landessender Beromünster – ein mutiger Akt, denn Brechts Stück kann durchaus als versteckte Hitler-Kritik interpretiert werden.  In Zeiten von Putin, Erdogan und Trump ist Brechts Text aktueller denn je. Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

Beat-Man in Israel

Halle-motherfucking-lujah! Wenn der Berner Musiker Reverend Beat-Man auf der Bühne loslegt, geht es oft alles andere als heilig zu und her. Mit Gitarre und Gesang fabriziert der 51-Jährige eine rohe und laute Variante des Blues, die er selber Blues-Trash nennt. Gerne mimt der selbsternannte Prediger dabei den blasphemischen Rebellen, wozu er weissen Priesterkragen trägt und in seinen Songs religiöse Eiferer aufs Korn nimmt oder auch mal den Teufel durch sich sprechen lässt.
Reverend Beat-Man kann getrost als Ikone des musikalischen Untergrundes bezeichnet werden, verfügt er doch weitweit über eine grosse Fan-Gemeinschaft. Seit rund 30 Jahren tourt er quasi ununterbrochen um die Welt: England, Russland, USA, Argentinien, Australien, Neuseeland … die Liste der Auftrittsorte ist lang. Im Winter 2017 führten die Wege des Reverend Beat-Man nach Israel. Dabei offenbarte sich: So blasphemisch, wie er sich auf der Bühne gibt, ist er nicht, der Reverend. Im Gegenteil. Aber hört selber:

Der Unheilige im gelobten Land – ein Feature von Gisela Feuz (Transkribt Hochdeutsch)

Einen detaillierten schriftlichen Bericht zu Reverend Beat-Mans Konzerttournee in Israel gibts hier.

Räuber und Poli

Liebe Rowdys und liebe Polizei,
pollerist euer beider Alltag denn tatsächlich so problembefreit und ereignisarm, dass nur Räuber und Poli auf dem Vorplatz bleibt? Gäbe es vielleicht nicht andere, dringlichere Probleme anzugehen auf der Welt? Oder könntet ihr zumindest eure Dummheit, Autoritätsprobleme, pawlowsche Reflexe und Gewaltgeilheit sonst wo verpülfern und uns Kulturinteressierte nicht damit behelligen? Auf dem Mond hätte es sonst noch Platz.

Die ganzen Poller-Kolumne in der Bund (12. 09.18) zu den ewigen Faxen auf dem Vorplatz der Reitschule gibst hier zu lesen.

Das Metronom

MusikerInnen haben manchmal ein gespanntes Verhältnis dazu und doch geht es nicht ohne. Vor über 200 Jahren wurde die mechanische Variante des Metronoms erfunden, und zwar weil von Seiten der Komponisten der Wunsch bestand, eine einheitliche Masseinheit zu definieren, wie schnell Stücke gespielt werden sollen.
Ein Metronom kennt keine Abweichungen, es diszipliniert. Musik lebt aber von Emotionen und die lassen sich selten in ein enges Taktkorsett drücken. Entsprechend haben MusikerInnen ihr Verhältnis zu Metronomen auch schon als ein gespanntes bezeichnet. Ein Folterinstrument sei es.

Zum ganzen Beitrag für Radio RaBe gehts hier

«Das ist schon Liebe»

Der Basler Benjamin Noti und dessen Gitarre sind in der Berner Musikszene keine Unbekannten. Im Duo Noti Wümié hat er mit Rapper Greis zusammengespannt.

beniEr ist ein viel beschäftigter Mann, der Basler Musiker, Songschreiber und Produzent Benjamin Noti. Als Gitarrero tourt er unter anderem mit Anna Rossinelli und Steff la Cheffe durch die Lande, wobei Noti bei Cheffes aktuellem Album «Härz Schritt Macherin» auch als Songschreiber, Produzent und natürlich Musiker involviert war. Das Gleiche gilt für seine Zusammenarbeit mit Grégoire Vuilleumier alias Rapper Greis, mit dem der 32-jährige Noti das Duo Noti Wümié betreibt.

Das ganze Interview in der Bund (6.7.18) hier lesen.