Monthly Archives: January 2018

Hinter Clubtüren schauen

Wollten Sie schon immer wissen, wo sich ihre Kinder und Grosskinder am Wochenende rumtreiben, wie die Notschlafstelle im Dead End aussieht, was ein DJ eigentlich genau macht und warum ein Rockkonzert so laut sein muss? Dann bietet sich am Samstag 3. Februar 2018 beste Gelegenheit dazu, diese Fragen beantwortet zu bekommen, dann ist nämlich Tag der offenen Clubtür.

Nebst vielen anderen Veranstaltungen, welche Buck – Pro Nachtleben Bern an diesem Tag durchführt, gehts auch dieses Jahr wieder mit Frau Feuz auf Club-Safari. Gestartet wird um 15 Uhr im Bonsoir, dann wird Halt gemacht im ISC, Bierhübeli, Dead End und dem Dachstock, abgeschlossen wird die Safari mit einem Rundgang durch die Reitschule. Vor Ort werden Mitarbeiter*innen des jeweiligen Kulturbetriebes kurz ihren Club vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Frau Feuz bringt Sie sicher von Ort zu Ort und steuert unterwegs zusätzliche Informationen zur Berner Clublandschaft bei.

Die Safari dauert je nach Fragen 2 bis 3 Stunden, ist gratis und richtet sich explizit auch an ältere Semester und Menschen, die nicht mit der Clubkultur vertraut sind. Nehmen Sie doch diese Gelegenheit wahr, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und Fragen zu stellen, werte Damen und Herren. Ich freue mich auf Sie!

heute-bern-bar

Am Samstag 3.2.18 stehen Berns Club-Türen sperrangelweit offen

Treffpunkt: Samstag 3. Februar 2018 um 15 Uhr vor dem Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. Die Club-Safari findet im Rahmen des Tages der offenen Clubtür statt. Anmeldung erwünscht auf info(ät)buck-bern.ch

«Flucht» – die Ausstellung

Seit dem 2. Weltkrieg war die Zahl der Vertriebenen nie mehr so hoch: 65 Millionen Menschen befinden sich zurzeit auf der Flucht. Diesen Menschen will das Bernische Historische Museum mit der aktuellen Ausstellung «Flucht» ein Gesicht geben. Anstelle abstrakter Zahlen rückt die Ausstellung konkrete Schicksale ins Zentrum. Herzstück von «Flucht» ist die Videoinstallation eines Mannes, der selber vor rund 20 Jahren aus Syrien geflüchtet ist und mittlerweile zu den bekanntesten Schweizer Filmemachern zählt: Mano Khalil.


Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier

«Touchdown»

«Touchdown» berichtet nicht nur über Menschen mit Downsyndrom, sondern wurde auch von solchen mitkonzipiert. Einerseits zeigt die Ausstellung im Zentrum Paul Klee Arbeiten von internationalen und nationalen Kunstschaffenden, andererseits werden auch gesellschaftliche und wissenschaftliche Aspekte zum Leben mit Downsyndrom aufgegriffen. Somit leistet «Touchdown» einen wichtigen Beitrag zur Debatte über gesellschaftliche Teilhabe und Vielfalt. Zum ganzen Beitrag auf Radio RaBe gehts hier.

Der Film über Filmmusik

Sind Ihnen die Namen John Williams, Thomas Newmann oder Steve Jablonsky ein Begriff? Nicht? Dann aber doch sicherlich Hans Zimmer oder Ennio Morricone?! Wie auch immer, wenn Sie die richtig grossen Filmkisten à la «E.T.», «Spiel mir das Lied vom Tod», «Star Wars», «Der Weisse Hai» oder «Jurassic Park» mögen, dann haben sie es garantiert schon mit einem dieser Herren zu tun bekommen. Die Erwähnten produzier(t)en nämlich allesamt Filmmusik, sind also zuständig für diejenige Komponente eines Filmes, die unabdingbar ist, wenn in punkto Emotionen mit grosser Kelle angerührt werden soll. Der Geschichte der Filmkmusik, hat Regisseur Matt Schrader nun einen eigenen Dokumentarfilm gewidmet: «Score – A Film Music Documentary»

«The Score» lässt nicht nur eine Vielzahl der aktuellen Hollywood-Komponisten zu Wort kommen, sondern blickt auch zurück auf die Anfänge der Filmmusik. Während in der Stummfilmzeit Klavierspiel in erster Line dazu eingesetzt wurde, das Rattern des Projektors zu übertönen, wurde im Jahre 1933 mit dem Soundtrack von «King Kong» offenbar ein Meilenstein in der Filmmusik gelegt.

Den ganzen Beitrag bei KulturStattBern hier lesen

«Profis der Strasse»

Wo würden Sie in Bern draussen übernachten? Auf «Sozialen Stadtrundgängen» zeigen Menschen am Rande der Gesellschaft ein anderes Bern und erzählen dabei aus ihrem Leben.

Während bei gängigen Stadtführungen Studenten oder Historikerinnen das interessierte Publikum zu Sehenswürdigkeiten führen und dabei Wissen vermitteln, tun dies bei den Sozialen Stadtrundgängen armutsbetroffene und obdachlose Menschen. Ziel dieser Führungen sei es, hinter die Fassade der heilen Welt zu blicken und weniger privilegierten Menschen eine Stimme zu verleihen, sagt Paola Gallo, Geschäftsführerin von Surprise, also demjenigen Verein, der die Sozialen Stadtrundgänge ins Leben gerufen hat. Ab sofort können in Bern verschiedene Touren gebucht werden (Text rechts), wobei nicht nur die aufgesuchten Örtlichkeiten, sondern auch die biografischen Erzählungen der Tourleiter eine zentrale Rolle spielen.

Zuständig für den Rundgang «Überleben auf der Strasse» ist Roger Meier, ein Experte auf seinem Gebiet, denn der 56-Jährige hat 36 Jahre seines Lebens auf der Strasse gelebt. Erst vor einigen Monaten hat er ein Zimmer im ehemaligen Zieglerspital bezogen.

Den ganzen Beitrag in Der Bund vom 19.1.18 hier online lesen.

Mambo Kurt: 20 Jahr Heimorgelgott

Er hat Fanclubs in Tokyo und Rio de Janeiro und steht beim Metal-Festival Wacken vor 45’000 Leuten auf der Bühne und das obwohl er ein Instrument bedient, dass im ersten Moment so gar nicht nach Rock’n’Roll aussieht: eine Heimorgel. Bei RaBe spricht der «Terminator der Alleinunterhalter» Mambo Kurt über seine Heimorgel, Groupies, Lampenfieber und darüber, dass die Welt eine bessere wäre, wenn sie nur aus Metalfans bestehen würde. Zum ganzen Beitrag gehts hier.

Am Donnerstag 18.1.18 ist Mambo Kurt mit seiner 20 Jahre-Geburtstagsshow im ISC zu Gast.

Reise durch Kinolandschaft

Philipp Hartmann ist auf Reise gegangen quer durch Deutschland – stolze 20’000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt. Mit im Gepäck war seine Kamera, besucht hat der 46-jährige Filmemacher insgesamt 66 Kinos ganz unterschiedlicher Natur in städtischen und ländlichen Gefilden. So ist ein filmisches Kaleidoskop entstanden von Filmclubs, Programmkinos und Multiplex-Palästen.  Den ganzen Beitrag zum Film «66 Kinos» bei RaBe gibts hier.

Dreifacher Feuzberger

Bildschirmfoto 2018-01-15 um 19.02.10Was macht eigentlich die Feuz genau?! Die Pause auf diesem Kanal hat einen guten Grund, werte Leserschaft. Skifahreren könne man ja im Hause Feuz, Schlöfeln aber wohl nicht, stellte der Arzt in der Notaufnahme lakonisch fest. Wo er recht hat, hat er recht und ein dreifache Feuzberger wird es wohl nicht so schnell ins Programm der Schlöfli-Elite schaffen. Item.

Es stehen ein paar spannende Veranstaltungen an, die man auch mit Gips absolvieren kann. So tut Frau Feuz nächste Woche im Cabaret Voltaire bei Icon Poet mit. Und außerdem geht es dieses Jahr am 3. Februar wieder auf Clubsafari. Mehr dazu in Bälde auf diesem Kanal.

Herzlichst,
euere Frau Feuz

 

«Dene wos guet geit»

10 Jahre lang lebte der gebürtig Zürcher Cyrill Schäublin in Peking und Berlin. Für ihn sei aber immer klar gewesen, dass er seinen ersten Spielfilm in seiner Heimatstadt Zürich drehen wolle. Genau das hat der 33-jährige Filmemacher nun getan. «Dene wos guet geit» erzählt in ruhigen, streng komponierten, ja schon fast gemäldehaft anmutenden Bildern die Geschichte einer jungen Enkeltrickbetrügerin. Mit lakonischem Humor und betont nüchtern beleuchtet Schäublin in seinem Debut auch eine inhaltsleere Alltagskommunikation, die sich um Handy- oder Krankenkassentarife und um Zahlen, Zahlen und noch einmal Zahlen dreht.

Ein Beitrag für Radio RaBe