Monthly Archives: July 2017

Workshop für Jungreporter*innen

antenneWie klingt ein Irrlicht? Wie ein Berner Quartier? Wie orientieren sich sehbehinderte Menschen? Die Jungreporter*innen berichten für Radio Antenne über Unerhörtes am Musikfestival Bern. Du lernst in zwei Wochenendworkshops das technische und journalistische Radiohandwerk von Profis, bist live vor Ort auf Sendung und gestaltest eigene Radiobeiträge.

Bist Du ca. zwischen 13 – 16 Jahr alt und möchtest dich als Radioreporter*in versuchen? Dann komm zu mir in den Workshop von Radio Antenne und Radio RaBe im Rahmen von Musikfestival Bern.  Alle Infos gibts hier.

Fantastische Nerd-Veranstaltung

Man muss schon ein ausgesprochener Nerd relativ fest an Filmen interessiert sein, um sich nachmittags bei diesem Wetter in einen Kinosaal zu setzen. In Neuchâtel tun dies die Tage ziemlich viele Leute, dort geht nämlich das NIFFF, das internationale Fantastic Film Festival, über die Leinwand. Nebst dem japanischen Helden Takashi Miike, der seinen 101 Film vorstellte (das Mutterschiff hat hier berichtet), sind zahlreiche andere Lieberhaber*innen von Übersinnlichem, Unerklärlichem und Fantastischem aus aller Welt nach Neuchâtel gereist. Erfreulich: Die Schweizer*innen brauchen sich mit ihren Erzeugnissen keinesfalls zu verstecken. Im Gegenteil. Der Kurzfilmblock macht klar: Hier wird mit viel Ideenreichtum, stilistischer Vielfalt und auch Humor zur Sache gegangen.

Richtig lustig ist zum Beispiel «Schutzplan Vollmond» von Elias Jutzet, welcher die Verbrüderung zweier Werwölfe über den Röstgraben hinweg zeigt. Oder auch Sophie Wietlisbachs filmische Postkarte «Swiss Made», die in drei Minuten den Alpentourismus aufs Korn nimmt.
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«Anderberg»

Andreas Schwab mimt in seinem ersten fiktiven Roman «Anderberg» den Psychiater und dekonstruiert den Grössenwahn der Belle Epoque.

anderbergAls sich eine seiner Patientinnen kurz vor seiner Pensionierung von einer Felswand gestürzt und so ihr Leben verloren habe, sei dies Anlass für ihn gewesen, die Biografie dieser Patientin zu rekonstruieren – so die Angabe des Erzählers, des Psychiaters Andres Schwab, im Roman «Anderberg».

Dass diese fiktive Figur den gleichen Namen trägt wie der 46-jährige Autor selber, Letzterer aber nicht Psychiater, sondern Historiker und Gemeindepolitiker ist, passt bestens zu diesem Roman, in welchem vieles anders scheint, als es dann tatsächlich ist. Bei seiner Recherche stösst der fiktive Andres Schwab auf die Geschichte des Vaters von Golda Fürst – so der Name der verblichenen Patientin –, welcher zusammen mit seinem Geschäftspartner Albrecht Haering beschlossen hatte, in Anderberg das spektakulärste Hotel zu bauen, welches die Schweizer Alpenlandschaft je gesehen hatte.

Die ganze Rezension in «Der Bund»  gibts hier zu lesen.

BierWandern

Was ist das Schönste am Ende einer langen, anstrengenden Wanderung? Monika Saxer findet: ein kühles Bier. Darum hat die 64-jährige einen Wanderführer der etwas anderen Art herausgegeben und zwar einen, welcher den klingenden Namen «Bierwandern Schweiz» trägt. Am Ende der insgesamt 30 beschriebenen Wanderungen wartet jeweils eine Kleinbrauerei oder ein Restaurant, in welchem spezielle Biersorten ausgeschenkt werden. Die Rabe-Info-Redaktion findet: Ein tolle Idee, Frau Saxer. Aber sagen Sie, was war denn zuerst: das Wandern oder das Bier? Hier gehts zum Interview mit Monika Saxer.

bierwandern_schweiz