Monthly Archives: April 2014

Mit dem Taxi ins Solarium

Geht Ihnen das Wetter auch grad ordentlich auf den Wecker, werte Leser und Leserinnen? Die Vorsitzende der «Body & Soul GmbH für Ihr Wohlbefinden» Feuz rät: Rufen Sie sich ein Taxi und fahren Sie damit zur nächsten UV-Quelle. Vielleicht begegnen Ihnen dort ja sogar die vier Luzerner Hühnerbrüstchen. Und falls Sie ein bisschen mehr Geld als 7 Dollar in die Taxifahrt investieren, dann schicken Sie mir doch eine Postkarte von dort, wo es Sie hinverschlägt. Wenn Sie es bis nach Santa Barbara schaffen, bin ich äusserst beeindruckt und hätte dann gerne die Nummer des Taxi-Unternehmens.

Leuchtröhren an, aber Brillchen auf und nicht zu lange, gellen Sie:

Bubi Eifach!

bubiDer Berner Musiker Bubi Rufener ist ein bunter Hund und musikalischer Tausendsassa. Oder wie er es selber beschreibt: «Mal Gentleman, mal Rampensau.» Im Interview erklärt er bei Radio RaBe, wie sein neuster Streich Bubi Eifach entstanden ist, warum unter anderem die Rapper Baze und Greis daran schuld sind, dass er nun Berndeutsch singt, welche Probleme sich ergeben, wenn das eigene Album auf Platz 10 der Hitparaden-Charts einsteigt und wie es dazu kam, dass er mit schwarzer Perücke im Züri-West-Video die Yoko Ono gab.

Das Interview kann hier nachgehört werden.

Matto Kämpfs «Kanton Afrika»

kanton afrika - Google-Suche«Wer das liest, ist doof»: Der Berner Schriftsteller Matto Kämpf hat sein erstes längeres Buch verfasst und schickt darin seinen fiktiven Urgrossvater auf eine vergnüglich-groteske Exkursion quer durch die Schweiz.

«Praliné-Literatur. Dicht und massiv. Und wenn man zu viel davon abbekommt, wird einem bestimmt kotzübel. Drum sinds nur hundert Seiten.» So begründet der Berner Schriftsteller Matto Kämpf die Kürze seines neusten Buches «Kanton Afrika». Der mit überbordender Fantasie gesegnete Kämpf erzählt darin die Geschichte seines imaginären Urgrossvaters Immanuel Traugott Gotthold Theophil Kämpf und schickt diesen auf eine abenteuerliche Reise quer durch die Schweiz.

Die aberwitzige Odyssee nimmt ihren Anfang in einem abgelegenen Tal im Berner Oberland, «ein mit Tannen bewachsener Unsinn», wobei der Bub schon im zarten Alter von acht Jahren zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt gerät und auf Schloss Thun eingelocht wird: «Der Zyklop steckte mich in gestreifte Lumpen und zerrte mich Fackeln fuchtelnd in ein feuchtes Verliess.» Matto Kämpf alliteriert und fabuliert in «Kanton Afrika», was das Zeugs hält, und persifliert dabei zahlreiche Genres.
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