Category Archives: Radio

Szenischer Stadtrundgang

Was verbindest du mit Zuhause? wie möchtest du wohnen? Im Hotel, unter freiem Himmel oder in der selbstverwalteten Wohnbaugenossenschaft? Der neue Stadtrundgang «Nirgendwo mehr als hier» von StattLand führt durchs Berner Lorrainequartier und bietet einen spannenden Einblick in unterschiedliche Vorstellungen und Sehnsüchte von Menschen in Bezug auf «Zuhause sein». Zum ganzen Beitrag bei Radio RaBe gehts hier.

«Flucht» – die Ausstellung

Seit dem 2. Weltkrieg war die Zahl der Vertriebenen nie mehr so hoch: 65 Millionen Menschen befinden sich zurzeit auf der Flucht. Diesen Menschen will das Bernische Historische Museum mit der aktuellen Ausstellung «Flucht» ein Gesicht geben. Anstelle abstrakter Zahlen rückt die Ausstellung konkrete Schicksale ins Zentrum. Herzstück von «Flucht» ist die Videoinstallation eines Mannes, der selber vor rund 20 Jahren aus Syrien geflüchtet ist und mittlerweile zu den bekanntesten Schweizer Filmemachern zählt: Mano Khalil.


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«Touchdown»

«Touchdown» berichtet nicht nur über Menschen mit Downsyndrom, sondern wurde auch von solchen mitkonzipiert. Einerseits zeigt die Ausstellung im Zentrum Paul Klee Arbeiten von internationalen und nationalen Kunstschaffenden, andererseits werden auch gesellschaftliche und wissenschaftliche Aspekte zum Leben mit Downsyndrom aufgegriffen. Somit leistet «Touchdown» einen wichtigen Beitrag zur Debatte über gesellschaftliche Teilhabe und Vielfalt. Zum ganzen Beitrag auf Radio RaBe gehts hier.

«Profis der Strasse»

Wo würden Sie in Bern draussen übernachten? Auf «Sozialen Stadtrundgängen» zeigen Menschen am Rande der Gesellschaft ein anderes Bern und erzählen dabei aus ihrem Leben.

Während bei gängigen Stadtführungen Studenten oder Historikerinnen das interessierte Publikum zu Sehenswürdigkeiten führen und dabei Wissen vermitteln, tun dies bei den Sozialen Stadtrundgängen armutsbetroffene und obdachlose Menschen. Ziel dieser Führungen sei es, hinter die Fassade der heilen Welt zu blicken und weniger privilegierten Menschen eine Stimme zu verleihen, sagt Paola Gallo, Geschäftsführerin von Surprise, also demjenigen Verein, der die Sozialen Stadtrundgänge ins Leben gerufen hat. Ab sofort können in Bern verschiedene Touren gebucht werden (Text rechts), wobei nicht nur die aufgesuchten Örtlichkeiten, sondern auch die biografischen Erzählungen der Tourleiter eine zentrale Rolle spielen.

Zuständig für den Rundgang «Überleben auf der Strasse» ist Roger Meier, ein Experte auf seinem Gebiet, denn der 56-Jährige hat 36 Jahre seines Lebens auf der Strasse gelebt. Erst vor einigen Monaten hat er ein Zimmer im ehemaligen Zieglerspital bezogen.

Den ganzen Beitrag in Der Bund vom 19.1.18 hier online lesen.

Mambo Kurt: 20 Jahr Heimorgelgott

Er hat Fanclubs in Tokyo und Rio de Janeiro und steht beim Metal-Festival Wacken vor 45’000 Leuten auf der Bühne und das obwohl er ein Instrument bedient, dass im ersten Moment so gar nicht nach Rock’n’Roll aussieht: eine Heimorgel. Bei RaBe spricht der «Terminator der Alleinunterhalter» Mambo Kurt über seine Heimorgel, Groupies, Lampenfieber und darüber, dass die Welt eine bessere wäre, wenn sie nur aus Metalfans bestehen würde. Zum ganzen Beitrag gehts hier.

Am Donnerstag 18.1.18 ist Mambo Kurt mit seiner 20 Jahre-Geburtstagsshow im ISC zu Gast.

Breakdown of Sanity sagen Tschüss!

Es ist genau 10 Jahre her, dass sich die fünf Herren von Breakdown of Sanity zusammengetan haben. Seitdem ist ihr Unterfangen kontinuierlich grösser geworden, mittlerweile rufen Clubs und Festivals aus den USA, Kanada, Griechenland, Deutschland, Frankreich ja aus aller Welt an, und wollen die Berner Metalcorer buchen. Breakdown of Sanity haben das erreicht, wovon viele andere Berner Bands nur träumen: Ausverkaufte Shows im In- und Ausland vor 10’000 Leuten gehören zur Tagesordnung.
Paradoxwerweise ist der Erfolg einer der Gründe, warum die fünf Herren nun ihre Instrumente an den Nagel hängen. Am 29. Dezember wird im Berner Bierhübeli das letzte Konzert gespielt – die Show ist seit Wochen restlos ausverkauft. Bei RaBe geben die beiden Gitarristen Christoph Gygax und Oliver Stingel Auskunft darüber, warum Breakdown of Sanity am Zenit ihres Schaffens aufhören wollen und blicken zurück auf 10 Jahre Bandabenteuer.

Für Radio RaBe

Ideengenerator Till Könneker

Die Projekte, welche Till Könneker bis anhin angerissen hat, füllen Ordner. Der 35-Jährige ist nämlich ein wahrer Ideengenerator, der sich in den unterschiedlichsten Bereichen austobt: in Kunst, Kultur, Design, Foto und Literatur. Ausserdem ist der umtriebige gelernte Grafiker Mitbegründer von Apps with Love, einem Unternehmen mit 27 Angestellten, welches in der App-Entwicklung tätig ist und kürzlich bei «Best of Swiss Apps» 14 Awards inklusive dem Master Award abgeräumt hat. Zudem ist Könneker auch der Papa der Too Late Show, Berns erster Late Night Show der etwas anderen Art. Diese geht am Freitag 15. Dezember 2017 im Berner Stadttheater bereits zum 10. Mal über die Bühne. Dass er nur so vor Kreativität sprudle, sei manchmal auch anstrengend, erzählt Könneker im RaBe-Porträt.

Den ganzen Beitrag bei Radio RaBe über Till Könneker gibts hier.

Unplush tanzt «Flipper»

In den 1960er-Jahren steckte der Tierschutz noch in den Kinderschuhen. Dies erfuhr auch Flipper am eigenen Leibe, beziehungsweise die Delfin-Dame Cathy, welche Flipper in der gleichnamigen Serie spielte. Sobald alle Episoden abgedreht worden waren, wurde Cathy ausrangiert und in einen Vergnügungspark in einen viel zu kleinen Wassercontainer abgeschoben. Dort, so die Spekulation ihres ehemaligen Trainers Richard O’Barry, habe sie sich das Leben genommen.

40 Jahre nach dem Ableben von Cathy hat sich nun die Tanzperformance-Gruppe Unplush dieser Thematik angenommen und zeigt am kommenden Wochenende in der Dampfzentrale das Stück «Flipper». Regisseurin und Choreografin Marina Zurbach spricht über die neuste Unplush-Produktion.

Den ganzen Beitrag inklusive Interview mit Richard O’Barry auf Radio RaBe gibts hier.

Milena Patagônia

Nicht entdeckt werden, sondern selber machen! Gesagt getan und so erscheint heute MP EP, ein Mini-Album mit insgesamt sieben Songs von Milena Patagônia. Hinter dem Pseudonym steckt die 31-jährige Musikerin und Journalistin Milena Krstic, eine leidenschaftliche Geräuschesammlerin, die sich ebenso leidenschaftlich für die Sache der Frau einsetzt.

Mehr zu Milena Patagônia und ihrem Video bei Radio RaBe gibts hier.